Pokal-Wahnsinn in Freiburg

von SID
Freiburg-Coach wendet sich an Kimmich und Kompany
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Freiburg-Coach wendet sich an Kimmich und Kompany

Der Japaner wird gegen den Zweitligisten mit zwei Toren zum Matchwinner.

Der SC Freiburg bleibt dank Keisuke Goto nach dem starken Saisonstart auch im DFB-Pokal auf Kurs. Der Tabellendritte der Bundesliga löste die knifflige Zweitrunden-Aufgabe gegen den VfL Wolfsburg mit 3:2 (1:2) und zog nach einer turbulenten Schlussphase zum dritten Mal in Folge ins Achtelfinale ein.

Goto besorgte den Sieg unter dem Jubel der Freiburger Fans mit seinem Treffer in der Nachspielzeit (90.+2), nach der frühen Führung durch Igor Matanovic (6.) hatte der Japaner bereits den Ausgleich für die Breisgauer erzielt (75.).

Keisuke Goto rettete den SC Freiburg im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg
Keisuke Goto rettete den SC Freiburg im DFB-Pokal gegen den VfL WolfsburgKeisuke Goto rettete den SC Freiburg im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg© picture-alliance/Eibner-Pressefoto/SID/Thomas Hess

VfL Wolfsburg gegen SC Freiburg spät überrumpelt

Die Wolfsburger, die trotz großer Investitionen nach dem Abstieg in der zweiten Liga noch nicht vollends überzeugen, lagen nach einem Doppelpack von Kento Shiogai (8./43.) lange in Führung und schnupperten an der Überraschung. Doch dann kam der große Favorit doch noch einmal zurück.

Beim Gegentreffer sah Wölfe-Keeper Timon Wellenreuther überhaupt nicht gut aus. Wie die Abwehr der Wolfsburger war auch der Torhüter weit aufgerückt, lief beim langen Ball der Freiburger dann zunächst noch noch vorne und wurde dann viel zu weit vor seinem Tor erwischt.

Wilder Start im Pokal-Duell, Treu verletzt raus

Drei Tage nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen den FC Bayern (1:3) rotierte SC-Trainer Julian Schuster kräftig. Matanovic, einer der sieben Neuen, köpfte früh zur Führung ein. Bestand hatte diese aber nur knapp anderthalb Minuten: Nach einem langen Ball glich Shiogai postwendend aus. Noch vor der Pause legte der Japaner nach.

Vom typischen schnellen Offensivfußball der Freiburger war lange Zeit nicht viel zu sehen. Es fehlten vor allem die Ideen und die nötige Konsequenz, zudem musste Nationalspieler Philipp Treu Mitte der ersten Hälfte verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Doch dann drehte der große Favorit plötzlich auf, machte Druck – und konnte am Ende noch jubeln.

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