Hoeneß will von Undav-Debatte nichts wissen
Gladbach "war eine Mannschaft, die mit dem Arsch an der Wand stand"
Drei Spiele ohne Sieg, zuletzt die Pleite gegen Gladbach: Der VfB Stuttgart ist im DFB-Pokal auf Wiedergutmachung aus.
Der Rückschlag gegen Borussia Mönchengladbach wirkt nach beim VfB Stuttgart – und beschäftigt den Klub auch vor dem DFB-Pokal.
Trainer Sebastian Hoeneß forderte daher, dass seine Mannschaft in der Zweitrundenpartie beim SC Paderborn am Mittwoch (18.00 Uhr) in den „Kampfmodus“ schalten müsse: Bei der Ligapleite gegen das Schlusslicht Gladbach (2:3) sei „deutlich geworden, dass wir gewaltig draufpacken müssen“.
Nach drei Pflichtspielen nacheinander ohne Sieg brauche es im Duell mit den Ostwestfalen „mehr Gier und Entschlossenheit, die Dinge zu Ende zu bringen“, sagte Hoeneß. Er sehe „kein Kopfproblem“ bei seiner Mannschaft: „Wir haben die Chance, eine Reaktion zu zeigen. Dafür musst du die Ärmel hochkrempeln.“ Das Ziel? „Wir wollen unbedingt eine Runde weiterkommen.“
Undav-Debatte? „Das wäre völlig falsch“
Eine Debatte über Deniz Undav erstickte Hoeneß im Keim. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hatte bei Sky das Kapitänsamt als möglichen Grund für das Formtief des Nationalspielers genannt.
„Das wäre völlig falsch, wenn wir jetzt über eine Person sprechen“, entgegnete Hoeneß: „Für uns ist klar, dass es im Kollektiv in die richtige Richtung geschoben werden muss. Da ist jeder gefragt, und natürlich auch Deniz mit im Boot.“