Ter Stegen bekennt: „Du fängst an zu zweifeln“
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Marc-André ter Stegen soll am Donnerstag nach langer Leidenszeit sein Comeback in der Nationalmannschaft gegeben.
Nationaltorwart Marc-André ter Stegen hat sich während seiner langen Leidenszeit mit großen Selbstzweifeln herumgeplagt. „Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich nicht auch öfter mal gezweifelt habe – gerade nach einer Verletzung, gerade wenn die eine in die nächste übergeht“, sagte der 34-Jährige im Interview mit RTL/Sky.
„Du fängst an zu zweifeln und es fühlt sich alles nicht gut an“, ergänzte ter Stegen, der seit Beginn der Saison auf Leihbasis für den niederlänidschen Rekordmeister Ajax Amsterdam spielt.
Ter Stegens unerschütterlicher Comeback-Glaube
Zugleich aber betonte ter Stegen, der am Donnerstag im Spiel der Nations League gegen die Niederlande in Amsterdam (20.45 Uhr/RTL) sein 45. Länderspiel bestreiten soll, er habe „natürlich nie daran gezweifelt, dass ich zurückkomme, weil das meine Mentalität ist und ich mich als Mensch auch so sehe“. Es habe in der Reha-Phase „Höhen und Tiefen“ gegeben, währenddessen habe er aber auch gemerkt, dass sein Körper „darauf antwortet und sich bedankt, dass es wieder in die richtige Richtung geht“.
Nun sei er „froh“, sagte ter Stegen, „dass es wirklich alles so ist, wie ich mir das vorstelle. Dass ich gerade gesund bin, und das weiß ich sehr zu schätzen.“ Dies spüre man „dann auch noch mal mehr, wenn man so eine Leidenszeit hinter sich hat“. Zur Nationalmannschaft komme er deshalb „mit absoluter Freude, weil ich auch weiß, wie sehr man unter den Themen leidet. Jeder, der sich mal verletzt hat, kann das nachvollziehen“.
Ter Stegen ist laut Bundestrainer „für den Moment“ wieder die Nummer eins im deutschen Tor. Sein bislang letztes Länderspiel absolvierte er im Juni 2025 gegen Frankreich (0:2), danach wurde er von einer Rücken- und einer Oberschenkelverletzung ausgebremst.