DFB vereinbart Kooperation mit Norwegen
Im Fokus der Zusammenarbeit steht unter anderem die Förderung von Frauen im Fußball.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kooperiert künftig mit Norwegen. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen „insbesondere der Frauenfußball, die Förderung von Frauen im Fußball sowie der Breiten- und Amateurfußball und Good Governance“, teilte der DFB nach der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) mit dem norwegischen Verband NFF mit. Die Vereinbarung wurde in Berlin von DFB-Präsident Bernd Neuendorf, NFF-Chefin Lise Klaveness sowie den jeweiligen Generalsekretären Holger Blask und Karl Petter Löken getroffen.
DFB und NFF stärken Frauenfußball
Ziel sei es, „voneinander zu lernen, gemeinsame Impulse zu setzen und die internationale Vernetzung beider Verbände zu stärken“, hieß es danach in einer Stellungnahme. Im Bereich Frauenfußball planen DFB und NFF etwa einen strategischen Austausch zur Weiterentwicklung auf allen Ebenen. So soll die Sichtbarkeit von Frauen im Fußball gestärkt und ihre Förderung in Führungs- und Entscheidungspositionen vorangetrieben werden.
Auch im Breitenfußball ist eine engere Zusammenarbeit vorgesehen – insbesondere in den Bereichen Vereinsentwicklung sowie Werte- und Kulturarbeit. Im Bereich Good Governance sollen durch einen regelmäßigen Austausch und die strategische Abstimmung der Führungskräfte beider Verbände „die nachhaltige und verantwortungsvolle Entwicklung und die Integrität des internationalen Fußballs in den Blick genommen werden“.
Vierjahres-Pakt für Frauenfußball
Neuendorf sprach von einer Partnerschaft „von großer Bedeutung. Deutschland und Norwegen verbindet der Anspruch, den Frauenfußball nachhaltig zu stärken, mehr Frauen für verantwortungsvolle Positionen zu gewinnen und den Fußball in seiner ganzen Breite weiterzuentwickeln“. Klaveness würdigte Deutschland als „eine der weltweit führenden Fußballnationen“ sowie den langjährigen „intensiven und konstruktiven Dialog. Diese Vereinbarung schafft nun eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung.“
Das „MoU“ baue auf den „bestehenden, vertrauensvollen Beziehungen“ zwischen DFB und NFF auf und überführe diese „in einen strukturierten Kooperationsrahmen“, hieß es weiter. Es sei als rechtlich nicht bindende Absichtserklärung zu verstehen und solle über einen Zeitraum von vier Jahren gelten.