Tränen im DFB-Dress: Eintracht-Coach reagiert auf Freigang

von SID
Tränen im DFB-Dress: Eintracht-Coach reagiert auf Freigang

Die Bilder der aufgelösten Nationalspielerin warfen Fragen auf. Eintracht-Trainer Niko Arnautis reagiert.

Laura Freigangs Tränen nach dem Fußball-Länderspiel gegen Japan sorgten für Aufsehen, für ihren Vereinstrainer Niko Arnautis war die emotionale Reaktion seiner Kapitänin am Dienstagabend aber keine große Sache. „Es war auch eine schöne Atmosphäre, vielleicht hat sie sich auch gewünscht mehr zu spielen. Emotionen gehören dazu und wenn sie dann mal in der Form von Tränen gezeigt werden, ist das doch sympathisch“, erklärte der Coach von Eintracht Frankfurt in einer Medienrunde.

Zurück in Frankfurt gehe es Freigang „wirklich gut“, die 28-Jährige sei „aufgeräumt“ und motiviert für das Bundesliga-Spiel bei Bayer Leverkusen am Samstag (14.00 Uhr/DAZN und MagentaTV): „Deswegen gibt es keinen Grund zur Sorge.“

Freigang droht Dopingsperre

Freigang hatte in dieser Saison bei der Eintracht bislang mit acht Toren in zwölf Pflichtspielen überzeugt. Ihr droht noch immer eine Sperre aufgrund von drei möglichen Meldeversäumnissen im Zusammenhang mit Dopingkontrollen binnen zwölf Monaten. Die Offensivspielerin war in den jüngsten Testspielen der DFB-Frauen nur zu einem Mini-Einsatz gegen Australien (4:2) gekommen.

„Wir sind total glücklich, wie sie bei uns performt, wie sie sich entwickelt hat als Persönlichkeit und als ein Gesicht bei der Eintracht oder auch in Deutschland“, sagte Arnautis: „Dementsprechend ist sie auch bei der Nationalmannschaft dabei.“ Wer dann wie aufgestellt werde, sei eine Entscheidung von Bundestrainer Christian Wück, die man „respektieren“ müsse: „Wir sind sehr happy und ich glaube, dass sie mit ihren Leistungen sehr viele Argumente bringt, um auch Spiele zu machen.“

Das Topspiel der Frauen-Bundesliga – montags LIVE im Free-TV und im kostenlosen Stream auf SPORT1