Ist das ein Seitenhieb von Lamine Yamal gegen Harry Kane?

von SPORT1
Ballon d'Or? "Glaube nicht, dass ich darum bitten muss"
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Ballon d'Or? "Glaube nicht, dass ich darum bitten muss"

Bei der anstehenden Wahl zum Ballon d'Or gehört Lamine Yamal zum erweiterten Favoriten-Kreis. Jetzt fordert der 19-Jährige eine Veränderung der Wahlkriterien.

Lamine Yamal hat die Vergabekriterien für den Ballon d’Or deutlich kritisiert. Im Gespräch mit Movistar Plus sagte der Barca-Star: „Der Ballon d’Or sollte an den besten Spieler der Welt gehen, Punkt. Er sollte nicht an einen Spieler gehen, der 80 Tore geschossen hat.“

Ein Seitenhieb gegen Harry Kane, den besten Torschützen der vergangenen Saison? Auch dieser hofft auf die begehrte Auszeichnung.

Lamine Yamal findet deutliche Worte zum Ballon d'Or
Lamine Yamal findet deutliche Worte zum Ballon d’OrLamine Yamal findet deutliche Worte zum Ballon d’Or© IMAGO/NurPhoto

Yamal erklärte weiter: Titel wie die Champions League seien bereits eine Auszeichnung für die beste Mannschaft – etwa für Paris Saint-Germain. Der Barca-Star verwies zudem auf die frühere Dominanz von Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.

„Als Messi und Cristiano da waren, wusste jeder, dass sie die zwei besten Spieler der Welt waren. Deshalb wurde der Preis zwischen zwei Spielern verteilt“, erklärte der Offensivspieler.

Yamal: „Wenn du 80 Tore schießt, bekommst du den Torjägerpreis“

Nun würden aus seiner Sicht jedoch Faktoren bewertet, die nicht zum Ballon d’Or gehörten: „Wenn du 80 Tore schießt, bekommst du den Torjägerpreis der Saison. Das sind sehr unterschiedliche Dinge, die die Leute nicht verstehen.“

Der 19-Jährige wünscht sich eine Rückkehr zu einer stärkeren Wertschätzung von Spielwitz und individueller Klasse. „Der beste Spieler der Welt ist derjenige, bei dem du als Kommentator ein Spiel siehst und es genießt, ihn zu beobachten. Er ist ein Spieler, der sich von allen anderen unterscheidet“, sagte Yamal. Als Beispiel für Fußballer, die nicht allein über Scorerpunkte zu bewerten seien, nannte er Mesut Özil.

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Auch für sich selbst seien Tore nicht der entscheidende Maßstab. „Ich komme nach Hause und bin manchmal wütend. Meine Mutter fragt dann immer, ob ich wütend bin, weil ich kein Tor geschossen habe. Ich sage ihr: Ich werde nie wütend nach Hause kommen, weil ich kein Tor geschossen habe. Ein Tor zu schießen, ist eine Statistik.“ Ihn ärgere es vielmehr, wenn er zu selten am Ball sei und nicht spielen könne.

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.