Marathon-Drama: Assefa-Diagnose da
Die Äthiopierin lag in Berlin klar auf Weltrekordkurs, ehe sie in der Schlussphase Probleme bekam. Nun liegt die Diagnose vor.
Schwere Verletzung beim Marathon-Drama: Siegerin Tigst Assefa hat sich auf den letzten Metern ihres Rennens in Berlin am Sonntag die rechte Achillessehne gerissen. Das bestätigte ihr Manager Gianni Demadonna bei ntv.de. Demnach sei die Äthiopierin am Montag in München bereits operiert worden.
„Ab Kilometer 31 fingen die Schmerzen an, ab dem 40. Kilometer wurden sie dann sehr stark. Es ist unglaublich, wie sie mit dieser Verletzung und diesen Schmerzen überhaupt weitergelaufen ist und das Rennen gewonnen hat“, sagte Demadonna: „Wir müssen jetzt abwarten, wie die OP gelaufen ist“.
Assefa begann in der Schlussphase zu humpeln
Assefa hatte am Sonntag lange klar auf Weltrekordkurs gelegen, ehe die 29-Jährige auf den letzten Kilometern plötzlich ihr Tempo verlor und zu humpeln begann. Trotz großer Schmerzen gewann sie das Rennen in 2:11:04 Stunden – es war die drittschnellste Zeit einer Frau in der Marathon-Geschichte.
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Demadonna rechnet mit einer Wettkampfpause von mindestens sechs bis sieben Monaten. Ein Start beim London-Marathon im kommenden April sei möglicherweise denkbar.