„Mehr als Muskeln“: Kampagne für mentale Gesundheit im Sport

von SID
„Mehr als Muskeln“: Kampagne für mentale Gesundheit im Sport

Anlässlich des World Mental Health Day am 10. Oktober soll die Kampagne die Sichtbarkeit des Themas erhöhen.

In Zusammenarbeit mit Athleten Deutschland will die Initiative „Mehr als Muskeln“ für einen offeneren Umgang mit mentaler Gesundheit im Spitzensport sorgen.

Anlässlich des World Mental Health Day am 10. Oktober soll die Kampagne die Sichtbarkeit des Themas erhöhen, Tabus abbauen und den Blick auf die Strukturen richten, die sich verändern müssen.

Mentale Gesundheit im Spitzensport im Fokus

„Mentale Gesundheit darf im Leistungssport kein Randthema sein. Athletinnen und Athleten brauchen ein Umfeld, in dem sie offen über mentale Belastungen sprechen können, ohne als schwach oder weniger leistungsfähig wahrgenommen zu werden“, sagt die frühere Säbelfechterin Léa Krüger, Co-Gründerin der Initiative und Vizepräsidentin von Athleten Deutschland e.V.: „Dafür braucht es gemeinsame Verantwortung – im Training, in der Ausbildung des betreuenden Personals sowie bei der finanziellen und sozialen Absicherung der Athletinnen und Athleten im gesamten Sportsystem.“

Die Kampagne läuft vom 7. bis 16. Oktober und bringt dabei Persönlichkeiten aus dem Sport zusammen. Gemeinsam mit Ex-Fußballer Jonas Hector, Para-Schwimmer und Paralympics-Sieger Josia Topf sowie Ruderin und Olympia- Medaillengewinnerin Tabea Schendekehl soll „Mehr als Muskeln“ mit der Unterstützung von Athleten Deutschland zeigen, wie unterschiedlich mentale Gesundheit im Spitzensport erlebt wird – und was sich verändern muss. Zu sehen ist die Kampagne auf dem Instagram-Kanal von „Mehr als Muskeln“.