Droht MMA-Kultstar Vosgröne eine böse Überraschung?

von SPORT1
Droht MMA-Kultstar Vosgröne eine böse Überraschung?

Fünf Kämpfe, fünf Siege, fünf Finishes: Frédéric Vosgröne ist im Eiltempo zu einem der spannendsten deutschen MMA-Kämpfer geworden. Jetzt wartet der erste echte Härtetest seiner Karriere.

Bisher lief für Frédéric Vosgröne in seiner MMA-Karriere nahezu alles nach Plan. Der „Neandertaler“ ist nach fünf Profikämpfen noch ungeschlagen – und keiner seiner Gegner schaffte es über die zweite Runde hinaus.

Am Samstag könnte sich allerdings zeigen, wie weit Vosgröne wirklich ist. Bei OKTAGON 94 im Frankfurter Deutsche Bank Park trifft der Deutsche auf Karlos „Terminator“ Vémola und absolviert damit einen echten Härtetest.

OKTAGON 94: Vosgröne steht vor entscheidendem Moment seiner Karriere

Während Vosgröne gerade einmal fünf Profikämpfe absolviert hat, steigt Vémola mit der Erfahrung aus 47 MMA-Kämpfen in den Käfig. Der 41-jährige Tscheche war Mittel- und Halbschwergewichts-Champion bei OKTAGON, kämpfte bereits in der UFC und gehört zu den prägendsten Figuren des europäischen MMA.

Für Vosgröne ist das Duell deshalb weit mehr als der nächste Kampf. Erstmals trifft der hochdekorierte Grappler auf einen Gegner, der selbst über enorme Erfahrung am Boden verfügt und über Jahre auf höchstem europäischen Niveau gekämpft hat.

Ausgerechnet dort liegt bislang Vosgrönes größte Stärke. Alle fünf Profisiege holte er vorzeitig, seine bisherigen Gegner dominierte er vor allem mit seinem Grappling.

Entgleist der Hype-Train um den „Neandertaler“?

Der rasante Aufstieg hat einen enormen Hype um den Deutschen ausgelöst. Doch genau dieser wird gegen Vémola erstmals ernsthaft auf die Probe gestellt.

Ein Sieg gegen die tschechische MMA-Legende könnte Vosgröne endgültig vom Publikumsliebling zum sportlichen Top-Kämpfer katapultieren. Eine Niederlage würde dagegen zeigen, dass auf dem Weg an die Spitze noch Arbeit wartet.

Böse Überraschung oder wichtige Wegmarke: Für den bislang ungeschlagenen Vosgröne könnte der Kampf im Frankfurter Stadion deshalb zum entscheidenden Moment seiner noch jungen MMA-Karriere werden.


Dieser Artikel erschien ursprünglich auf FIGHTING.DE