„Ein Desaster“: Aston Martin erlebt Baku-Debakel
Russell glänzt nach Antonelli-Patzer im Qualifying
Das Formel-1-Wochenende in Baku wird für Aston Martin zum Fiasko. Nach dem Doppel-Aus in Q1 muss Lance Stroll das Rennen vorzeitig beenden, wenig später trifft es auch Fernando Alonso.
Für Aston Martin hat sich das Formel-1-Wochenende in Aserbaidschan als absoluter Reinfall entpuppt. Am Samstag war das Rennen in Baku für Lance Stroll bereits nach neun Runden gelaufen, 13 Runden später traf es auch seinen Teamkollegen Fernando Alonso.
Stroll lag auf dem letzten Platz, als ihn sein Team anwies, den Boliden abzustellen. Der Kanadier parkte seinen AMR26 in Kurve 15 in einem Notausgang, sodass keine Safety-Car-Phase erforderlich war.
„Ein Desaster“, kommentierte Sky-Experte Ralf Schumacher den nächsten Rückschlag des britischen Rennstalls: „Schlimmer geht immer, sagt man. Aber irgendwie gibt es da keine Steigerung in die Richtung bei Aston Martin.“
In Runde 22 fuhr dann Alonso in die Box und setzte das Rennen im Anschluss wie Stroll nicht mehr fort.
Formel 1: Aston Martin enttäuscht bereits im Qualifying
Schon das Qualifying zum Großen Preis von Aserbaidschan am Freitag war für Aston Martin alles andere als erfolgreich verlaufen. Sowohl Stroll als auch Fernando Alonso scheiterten bereits in Q1.
Alonso stellte seinen Aston Martin auf Rang 19, Teamkollege Stroll kam nicht über Platz 21 hinaus. Weil beide Fahrer vor dem Rennen noch Teile an ihren Fahrzeugen wechselten, kassierten sie zusätzliche Strafen.
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Damit mussten Alonso und Stroll den Grand Prix am Samstag von den beiden letzten Startplätzen in Angriff nehmen. Das letztlich turbulente Rennen gewann Mercedes-Pilot George Russell vor dem Red-Bull-Duo Max Verstappen und Isack Hadjar.