Ex-Vettel-Chef Horner träumt von Comeback in der Formel 1

Horner-Abgang: "Das Drama ist jetzt verschwunden"
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Horner-Abgang: "Das Drama ist jetzt verschwunden"

Nach seinem Aus bei Red Bull hat Christian Horner seine Karriere als Teamchef in der Formel 1 eigentlich beendet. Für ein Team würde er aber eine Ausnahme machen.

20 Jahre lang prägte Christian Horner als Teamchef das Geschehen bei Red Bull und feierte in der Formel 1 mit Sebastian Vettel und Max Verstappen insgesamt acht Fahrer-Weltmeisterschaften. 2025 endete die Ära für den Briten und damit auch seine Zeit im aktiven Geschäft in der Königsklasse des Motorsports. Für ein Team würde der 52-Jährige aber nochmal zurückkehren.

Denn eigentlich sieht er seine Zukunft, wenn überhaupt, künftig eher eine Etage darüber als Miteigentümer eines Teams. „Ich war ein Angestellter. Ich habe 21 Jahre lang an der Boxenmauer gesessen. Dazu muss ich nicht zurückkehren“, sagte er der Times. Für die Italiener würde er eine Ausnahme machen: „In dieser Phase meines Lebens gibt es nur ein Team, bei dem ich akzeptieren würde, nicht als Mitbesitzer beteiligt zu sein.“

Christian Horner träumt von einem Job bei Ferrari
Christian Horner träumt von einem Job bei FerrariChristian Horner träumt von einem Job bei Ferrari© IMAGO/NurPhoto

Christian Horner schwärmt von Rückkehr in die Formel 1 bei Ferrari

Die Scuderia wartet mittlerweile seit 2007 auf ihren 16. Fahrer-WM-Titel. Für Horner ist das ein Teil der Motivation: „Ob ich Ferrari in Betracht ziehen würde? Ich meine, Ferrari ist die größte Marke in der Formel 1. Das ist der Traum. Und man könnte sagen, es ist der schlafende Riese der Formel 1.“

In diesem Jahr liegen die Tifosi mit Lewis Hamilton zwar auf Rang drei der Gesamtwertung, Kimi Antonelli ist im Mercedes aber bereits um 100 Punkte enteilt. Der aktuelle Teamchef Fred Vasseur ist nicht unumstritten.

Horners Ausscheiden bei Red Bull verlief im letzten Jahr nicht geräuschlos. Nach dem Tod von Firmengründer Dietrich Mateschitz 2022 war er immer wieder in Machtstreitigkeiten bei den Österreichern involviert. Dazu kamen Anschuldigungen einer Mitarbeiterin, die ihrem Vorgesetzten unangemessenes und grenzüberschreitendes Verhalten vorwarf. Horner überstand den Skandal aber: Die Beschwerde wurde nach einer internen Untersuchung bei Red Bull abgewiesen, der Teamchef blieb zunächst im Amt.

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Horner musste 2025 bei Red Bull gehen

Obwohl die Lage auch in der Folge angespannt blieb, wurde Horner erst 2025 gefeuert. Von verbrannter Erde will er selbst jedoch nichts wissen.

„Ich glaube, die Tatsache, dass man auch 14 Monate nach meinem Rücktritt aus dem Sport immer noch über mich spricht, zeigt, dass es nach wie vor eine Nachfrage gibt“, sagt der ehemalige Red-Bull-Boss: „Vielleicht war ich doch nicht so unbeliebt.“