Umstrittene Gentests im Radsport verabschiedet

von SID
Umstrittene Gentests im Radsport verabschiedet

Der Weltverband kommt damit einem IOC-Beschluss nach. Sportlerinnen müssen sich aber nur einmal testen lassen.

Radsportlerinnen müssen sich für die Teilnahme bei Olympischen Spielen künftig einem Gentest unterziehen. Der Rad-Weltverband UCI teilte während der laufenden Weltmeisterschaften im kanadischen Montreal mit, dass bis zum Ende des Jahres Richtlinien für den Test mitgeteilt werden sollen.

Das Internationale Olympische Komitee hat mit Blick auf Olympia 2028 in Los Angeles beschlossen, dass sich Sportlerinnen für die Teilnahme an Frauenwettbewerben einem entsprechenden Test unterziehen müssen. Mit der folgenden Regelung kommt die UCI dem nach.

Umstrittene Tests im Radsport kommen

Der Weltverband kündigte bereits an, dass sich jede Sportlerin nur einmal in ihrer Karriere diesem Test unterziehen muss. Die Testergebnisse würden streng vertraulich behandelt.

Vor allem US-Präsident Donald Trump, Staatschef des kommenden olympischen Gastgebers, hatte nach der Debatte um die algerische Box-Olympiasiegerin Imane Khelif bei den Sommerspielen 2024 in Paris auf Gentests gedrängt.