Giro d’Italia 2027: Alle Etappen fix
Bei der Italien-Rundfahrt im kommenden Jahr kehren gleich drei ikonische Anstiege ins Programm zurück.
Ein Abstecher nach Slowenien, zwei Einzelzeitfahren und die Rückkehr dreier berüchtigter Anstiege: Der Giro d’Italia im kommenden Jahr lockt die Radstars um Tadej Pogacar mit einer attraktiven wie anspruchsvollen Strecke. Auf den 3418,9 km der 110. Ausgabe der Italien-Rundfahrt von Triest nach Rom stehen gleich acht Bergankünfte auf dem Programm.
Vor allem die ikonischen Alpenpässe Gavia (letztmals 2014 befahren) und Mortirolo (2025) haben es in sich, der Anstieg zum gefürchteten Monte Zoncolan (2022) wird auf der 20. und vorletzten Etappe wohl die Entscheidung um den Gesamtsieg bringen. Insgesamt müssen die Fahrer zwischen dem 8. und 30. Mai 2027 50.250 Höhenmeter überwinden.
Nach dem Start im Nordosten folgt ein eintägiges Gastspiel in der Heimat von Dominator Tadej Pogacar, der neben der Tour de France aber wohl eine neuerliche Teilnahme an der Vuelta a Espana anstrebt. Auch Titelverteidiger Jonas Vingegaard (Dänemark) und Senkrechtstarter Paul Seixas (Frankreich) sehen offenbar von einem Start in Italien ab. Von den Topstars erwägt bislang einzig Remco Evenepoel einen Giro-Start.
Dem belgischen Doppel-Olympiasieger dürften Teile der Strecke besonders liegen. In der ersten Woche markiert ein Bergzeitfahren den Höhepunkt, insgesamt kommt es wie bei der Tour 2027 zweimal zum Kampf gegen die Uhr. Daneben komplettieren sechs Sprintetappen wie das traditionell flache Finale in Rom und sechs hügelige Teilstücke das 21-tägige Rennprogramm.
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Der Giro der Frauen führt über 1132 km von Viareggio ins Aostatal in den westlichen Alpen. Insgesamt stehen neun Etappen auf dem Plan, dabei kommt es wie bei der Tour mit dem Puy de Dome auf der letzten Etappe am Mont Blanc zum großen Bergfinale. Titelverteidigerin ist Demi Vollering (Niederlande), die Rosenheimerin Antonia Niedermaier wurde im vergangenen Jahr überraschend Zweite.