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Scharfe Kritik an "Battle of the Sexes"

Kritik an „Battle of the Sexes“

Das „Battle of the Sexes“ zwischen Nick Kyrgios und Aryna Sabalenka vor dem Jahreswechsel ist bei Iga Swiatek überhaupt nicht gut angekommen.
Tennis-Ass Iga Swiatek betont, dass das Frauentennis für sich selbst steht und keine Show-Matches wie Sabalenka gegen Kyrgios braucht. Vergleiche mit dem Männertennis seien überflüssig, so die Polin.
Das „Battle of the Sexes“ zwischen Nick Kyrgios und Aryna Sabalenka vor dem Jahreswechsel ist bei Iga Swiatek überhaupt nicht gut angekommen.

Polens Tennisstar Iga Swiatek hat das „Battle of the Sexes“ zwischen Nick Kyrgios und Aryna Sabalenka noch einmal scharf kritisiert.

„Ich habe es nicht gesehen, weil ich mir so etwas nicht anschaue“, sagte die Nummer zwei der Welt über das Showmatch zwischen den Feiertagen in Dubai, das Exzentriker Kyrgios locker mit 6:3, 6:3 die Weltranglistenerste gewann.

„Ich bin mir sicher, dass es viel Aufmerksamkeit erregt hat. Es war Unterhaltung, aber ich würde nicht sagen, dass es etwas mit sozialem Wandel oder wichtigen Themen zu tun hatte“, sagte Swiatek in Sydney, wo sie ihre Saison beim United Cup beginnt.

Swiatek: „Müssen uns nicht mit dem Herrentennis vergleichen“

„Ich glaube, der Name war einfach derselbe wie bei dem Match von Billie Jean King 1973. Das war’s. Mehr Gemeinsamkeiten gab es nicht, denn ich finde, dass das Damentennis mittlerweile eigenständig ist“, ergänzte Swiatek.

52 Jahre nach dem legendären Sieg von Billie Jean King über Bobby Riggs hatte bereits die Presse das Showmatch auseinandergenommen, die Protagonisten selbst zeigten sich dagegen zufrieden.

„Wir haben so viele großartige Athletinnen und großartige Geschichten zu erzählen, dass wir uns nicht unbedingt mit dem Herrentennis vergleichen müssen“, meinte Swiatek: „Ehrlich gesagt, muss es gar keinen Wettbewerb geben.“

Swiatek lobt United Cup

Die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin, die in den kommenden Wochen ihren ersten Titel bei den Australian Open anpeilt, sieht viel mehr den zuvor anstehenden United Cup als Möglichkeit, das Herren- und Damentennis gemeinsam zu feiern.

„Veranstaltungen wie diese bringen das Tennis zusammen [...] und machen unseren Sport besser“, sagte die 24-Jährige.