Wimbledon: Preisgeld trotz Absage
Dank einer Versicherung gegen eine Pandemie schüttet Wimbledon elf Millionen Euro an Preisgeld an die Spieler aus - maximal knapp 30.000 Euro.
Generöse Geste der Veranstalter von Wimbledon: Das Grand-Slam-Turnier zahlt an 620 Tennisspieler insgesamt mehr als 11 Millionen Euro Preisgeld aus, obwohl das Weltevent in diesem Jahr aufgrund der Coronakrise abgesagt werden musste. Eine Versicherung gegen eine Pandemie macht dies möglich.
Bei knapp 28.000 Euro liegt die maximale Summe, die 256 Profis erhalten, sie wären laut Weltrangliste für die Einzelkonkurrenzen qualifiziert gewesen. Qualifikanten, Doppelspieler oder Teilnehmer der Rollstuhlwettbewerbe erhalten geringere Summen.
Richard Lewis, Chef des All England Clubs, zeigte sich in einem Statement erfreut, dass die Versicherungsmaßnahmen die Ausschüttung an die Spieler ermöglichen.
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Viele Spieler hätten sich in den „Monaten der Unsicherheit“ mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert gesehen.