NFL in München: Chiefs-Star mit Liebeserklärung an Deutschland

Mahomes geht zu Boden - Denver schlägt zu!
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Mahomes geht zu Boden - Denver schlägt zu!

Die NFL kehrt am 15. November nach München zurück. Bei SPORT1 äußert sich ein Star der Liga zum großen Zwiespalt, in dem die Teams und Spieler stecken.

Die Vorbereitungen laufen längst auf Hochtouren! Am 15. November kehrt die NFL zurück nach München. In der Allianz Arena treffen die Detroit Lions um Deutschlands Star Amon-Ra St. Brown auf die New England Patriots. Bereits 2022 und 2024 hatte die US-Liga in Bayerns Landeshauptstadt gastiert. Ohnehin spielt die NFL immer häufiger außerhalb der USA. Das freut die Stars zum Großteil, verrät George Karlaftis.

SPORT1 sprach den Star der Kansas City Chiefs in einer digitalen Medienrunde auf die Expansion der Liga an. Immerhin finden in dieser Saison neun Spiele außerhalb der USA statt – so viel wie noch nie! „Ich weiß, dass viele der Jungs in der Umkleidekabine, besonders die Jüngeren, es wirklich lieben, an Europaspielen teilzunehmen. Viele von ihnen sind noch nie außerhalb der USA gewesen. Es ist eine ganz andere Erfahrung für sie“, sagt der 25-Jährige.

NFL-Star Karlaftis liebt Spiele in Deutschland

Karlaftis gibt zu, dass er bei diesem Thema nicht ganz neutral antwortet. Immerhin wurde er in Athen geboren und wuchs dort auch bis zum Alter von 14 Jahren auf. Erst dann folgte der Umzug in die USA. „Ich liebe es absolut, hierherzukommen und zu spielen“, erzählte er: „Ich kann meine Familie sehen, was großartig ist. Nach Frankfurt mussten sie damals nur zwei Stunden fliegen. Das war toll.“

Das Deutschland-Spiel der Chiefs in der Mainmetropole gegen die Miami Dolphins 2024 war für Karlaftis deshalb ein Highlight seiner Karriere, sagt er auf SPORT1-Nachfrage. „Ich fand das Stadion unglaublich. Alle waren so herzlich und gastfreundlich, was einfach großartig war. Meine Frau kam zum Spiel, meine Cousins waren zum ersten Mal dabei. Ich wünsche mir, dass noch einmal machen zu können.“

Die NFL kehrt nach München zurück
Die NFL kehrt nach München zurückDie NFL kehrt nach München zurück© IMAGO/Rene Schulz

Spiele in Europa für machen NFL-Stars auch ein Problem

Doch sehen das alle so? Gerade für die US-Stars ohne familiäre Hintergründe in Europa sind die langen Reisen auch ein Problem. „Wenn man 90 bis 100 Leute hat, die ein paar Wochen lang fern von ihrer Familie dort sind, gibt es natürlich einige, die bei ihren Familien sein wollen. Bei einer so großen Gruppe wird man nicht 100 Leute dazu bringen können, sich in vielen Dingen einig zu sein. Bei fast allem wird es gemischte Meinungen geben.“

Gerade der riesige Aufwand für die Spieler und die gesamte Franchise dürfe nicht außer Acht gelassen werden, betont Karlaftis: „Ich glaube, viele Spieler legen großen Wert auf ihre Routine, weil es aufgrund der Länge der Saison ein sehr routinierter Sport ist. Das gerät ein wenig aus dem Gleichgewicht. Ich konnte aber den Unterschied zwischen unserem ersten und zweiten Spiel außerhalb der USA sehen. Die Situation aus Sicht der Spieler hat sich verbessert.“

In dieser Spielzeit hatten die Chiefs übrigens kein internationales Spiel. Karlaftis wartet bereits auf die nächste Chance in Europa.