Skispringen: FIS führt neue Strafen ein
Die FIS führt eine Disqualifikation für unsportliches Verhalten ein und ändert die Regeln bei Telemark-Landungen.
Die FIS führt im Skispringen und in der Nordischen Kombination Disqualifikationen wegen unsportlichen Verhaltens ein. Sie greift bei Verstößen gegen FIS-Regeln, den Welt-Anti-Doping-Code, Beschlüsse der FIS-Gremien oder der Jury sowie bei weiteren schweren Regelbrüchen.
Die Sanktion kann Athletinnen und Athleten aus einem, mehreren oder sämtlichen Wettbewerben ausschließen, für die sie gemeldet sind – unabhängig davon, ob diese bereits beendet sind, gerade laufen oder noch anstehen.
Über Umfang und Reichweite der Disqualifikationen entscheidet die Jury. Vor ihrem Beschluss soll sie die für die Disziplin zuständige Leitung sowie den Generalsekretär der FIS konsultieren. Die Regelung gilt damit sowohl für Skispringer als auch für Kombinierer und ergänzt den Sanktionskatalog bei gravierenden Verstößen.
Änderungen auch bei der Landung
Zugleich justiert die FIS die Stilbewertung bei der Landung. Für Fehler bei korrekt eingeleitetem Telemark sowie bei der Haltung von Armen, Beinen und Hüfte können die Richter künftig höchstens einen Punkt statt bislang 1,5 Punkte abziehen. Der Abzug für die Bewegung zur Einleitung der Landung sinkt auf maximal 0,5 Punkte, während ein verspäteter Telemark als eigene Kategorie mit zwei Punkten bewertet wird.
Wer gar keinen Telemark versucht, verliert weiterhin drei Punkte. Die neuen Kriterien werden zur Wintersaison eingeführt.
Weitere News
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.