Skispringer Stefan Kraft nennt Zeitpunkt für Rücktritt

von SPORT1
Skispringer Stefan Kraft nennt Zeitpunkt für Rücktritt

Stefan Kraft ist mit 33 Jahren bereits ein Routinier. Der Österreicher will noch lange springen.

Stefan Kraft plant seine Karriere bis zu den Olympischen Spielen 2030 fortzusetzen. Der 33-Jährige will in den französischen Alpen noch einmal um die eine große Lücke in seiner Sammlung kämpfen: eine olympische Einzelmedaille. Spätestens danach soll für den Österreicher Schluss sein.

Bei seinen drei Olympia-Teilnahmen blieb Kraft im Einzel bislang ohne Podestplatz. In Mailand-Cortina landete der Routinier auf der Normalschanze nur auf Rang 27 und auf der Großschanze auf Rang 36. Sein einziger olympischer Medaillengewinn bleibt damit das Team-Gold aus Peking.

Kraft setzt sich klare Grenze

„Solange es mir Spaß macht, mache ich weiter. Lahti ist eine meiner Lieblingsschanzen, dort finden die Weltmeisterschaften 2029 statt. Das Feuer brennt bei mir immer noch voll! Wenn ich weiter so mit Herz dabei bin, mache ich es gerne noch vier Jahre. Spätestens nach den Olympischen Spielen 2030 ist aber wirklich Schluss“, sagte Kraft. Die Aussicht auf einen weiteren Sieg treibt ihn nach wie vor an. „Aber auch das Training macht mir viel Freude. Wenn ich in Bischofshofen 148 Meter weit fliege, ist das ein unglaubliches Gefühl. Ich brauche nicht einmal eine Siegerehrung. Ich will einfach wieder ganz oben stehen.“

Für die kommenden Aufgaben hat Kraft im Sommer an seiner Anfahrtsposition gearbeitet. „Meine Anfahrtsposition ist tiefer und stabiler. Ich habe viel von den jüngeren Burschen gelernt. Wir haben neue Anzüge und Ski ausprobiert. In diesem Sommer bin ich so viel gesprungen wie nie zuvor“, erklärte der ÖSV-Athlet. Beim Sommer-Grand-Prix in Courchevel belegte Kraft die Plätze neun und drei.


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.