Biathletin will nach Doping-Suspendierung wieder angreifen

von SPORT1
Biathletin will nach Doping-Suspendierung wieder angreifen

Rebecca Passler will nach der Doping-Suspendierung zurück in die Weltspitze. Die Italienerin peilt bei der WM in Estland ihre Bestform an.

Rebecca Passler richtet ihren Blick nach den turbulenten Monaten wieder auf den Weltcup. Die Italienerin will nach ihrer aufgehobenen Suspendierung sportlich zurückschlagen und bei der Weltmeisterschaft in Estland ihre Bestleistung abrufen. „Ich werde wieder angreifen“, kündigte die Biathletin bei SportNews.bz an.

Im vergangenen Winter hatte Passler zunächst die stärkste Phase ihrer bisherigen Weltcup-Karriere erlebt. Zweimal wurde sie Elfte und verfehlte damit die Top-10 nur knapp. Dann folgte unmittelbar vor den Olympischen Spielen der Einschnitt: Nach einer positiven Probe auf Letrozol wurde die Südtirolerin vorläufig suspendiert. Der nationale Anti-Doping-Berufungshof hob die Maßnahme später auf, nachdem die Möglichkeit einer unbeabsichtigten Aufnahme beziehungsweise Kontamination als plausibel bewertet worden war.

Biathletin will im Weltcup wieder angreifen

Für Passler kam die Entscheidung dennoch zu spät, um bei den Heimspielen noch ein Rennen zu bestreiten. In der italienischen Frauenstaffel erhielt sie keinen Einsatz, obwohl sie wieder mit der Mannschaft trainieren durfte. Der Fall ist juristisch noch nicht endgültig abgeschlossen, die 24-Jährige beschreibt die Zeit als schwere mentale Belastung. „Das hat mich mental stärker gemacht“, sagte Passler.

Nun soll der sportliche Rhythmus zurückkehren. Passler sieht sich nach eigenen Angaben körperlich weiter als im Sommer des vergangenen Jahres, als sie wiederholt von kleineren Beschwerden ausgebremst wurde. Die Vorbereitung verlaufe diesmal planmäßig. Entscheidend wird für sie sein, im Biathlon-Weltcup rasch wieder Anschluss zu finden und ihre Form über den Winter hinweg zu stabilisieren.

Wierer-Abschied verändert italienisches Team

Im italienischen Team verändert zudem der Abschied von Dorothea Wierer die Hierarchie. Passler bildete mit Wierer und Hannah Auchentaller die Südtirol-Connection, teilte mit ihnen häufig die Unterkunft. Wierer werde ihr menschlich fehlen, sagte Passler – und auch sportlich hinterlasse die langjährige Leistungsträgerin in der Staffel eine Lücke.

Verantwortung will Passler künftig selbst übernehmen, verweist aber auf die Konkurrenz im Team um Lisa Vittozzi und ihre weiteren Teamkolleginnen. Für sie zählt nun vor allem eines: Ergebnisse im Weltcup.

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.