Biathlon: Gedenkort für verstorbenen Bakken eingeweiht
Die Teamkollegen des verstorbenen Norwegers kommen am Ort der Trauer zusammen.
Die Trauer der Biathlon-Welt um den verstorbenen Norweger Sivert Guttorm Bakken hat jetzt auch einen Ort.
Eine schlichte Holzbank mit einer Gedenkplakette auf dem Lavazèjoch in den Fleimstaler Alpen erinnert fortan an den im Alter von 27 Jahren Verstorbenen.
Gedenkstätte für Bakken am Lavazèjoch
Bei der Einweihung des Gedenkortes kamen dessen frühere Teamkollegen auf dem 1808 m hoch gelegenen Gebirgspass in Italien zusammen. Guttorm Bakken war im Dezember 2025 am Lavazèjoch von seinem Teamkollegen Johan-Olav Botn tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden worden.
„Der Berg ist einfach, sei einfach da“, steht auf der Plakette, dazu der Name des Verstorbenen. „Die Gedenkstätte ist zugleich schön und schmerzhaft – wie die meisten Gedenkstätten“, sagte Staffel-Olympiasieger Vetle Sjastad Christiansen nach dem Besuch und berichtete im Norwegischen Rundfunk NRK: „Wir haben dort eine ganze Weile verbracht. (…) Es wurde nicht viel gesagt, aber das Wenige, das gesagt wurde, war sehr eindringlich.“
Emotionale Gedenkfeier: Bakken-Tod rätselhaft
Auch Guttorm Bakkens Mutter war bei der Gedenkfeier dabei. Einzel-Olympiasieger Botn berichtete von starken Emotionen. „Es hat sich einmal mehr bestätigt, dass ich mich in einem stärkeren Schockzustand befand, als mir bewusst gewesen war“, sagte er.
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Die Bank steht auf einer Anhöhe, die am Morgen von den ersten Sonnenstrahlen erleuchtet wird. Bei ihrer Errichtung wurden die Norweger vom Besitzer des Hotels unterstützt, in dem Guttorm Bakken verstorben war. Die Todesursache ist weiterhin ungeklärt.