Ski-Stars Braathen und McGrath beichten wilde Jugendsünde
Lucas Pinheiro Braathen und Atle Lie McGrath erzählen beim FIS Race Talk von einer chaotischen Jugendsünde mit Feuerwehrschlauch.
Ein Feuerwehrschlauch, ein völlig verschlammter Parkplatz und zwei spätere Weltcup-Stars: Lucas Pinheiro Braathen und Atle Lie McGrath haben beim FIS Race Talk ihre wohl wildeste gemeinsame Jugenderinnerung ausgepackt.
Als Teenager trainierten die beiden mit ihrem Verein auf einem norwegischen Gletscher und entdeckten in ihrer Unterkunft den Schlauch. Weil nach vielen Tagen im Trainingslager die Ideen ausgingen, beschlossen sie, ihn aufzudrehen.
„Lucas ging also hin, drehte das Wasser auf und der Schlauch schoss mindestens 20 Meter in die Luft. Das war der pure Wahnsinn!“, schilderte McGrath. Die Aktion geriet sofort außer Kontrolle: Wasser und Dreck verteilten sich über den Parkplatz, die beiden Freunde waren nach eigener Darstellung von oben bis unten mit Schlamm bedeckt. Kurzzeitig hätten sie sogar befürchtet, dem gesamten Dorf das Wasser abgedreht zu haben. Als die Trainer nach der Ursache fragten, behaupteten sie: „Wir wissen es nicht. Wir waren es nicht.“
Braathen über McGrath: „Beweis für Freundschaft“
Für Braathen blieb vor allem eine Szene hängen. „Alle unsere Teamkollegen liefen davon und ließen mich mit dem Schlamassel allein, das ich angerichtet hatte“, sagte der Riesenslalom-Olympiasieger. Nur McGrath sei geblieben und habe die Verantwortung mit ihm geteilt. „Das war ein echter Beweis für eine großartige Freundschaft“, erklärte Braathen.
Die beiden verbindet längst nicht nur diese Jugendsünde. Braathen fährt inzwischen für Brasilien, McGrath weiterhin für Norwegen; auf der Piste stehen sich die früheren Teamkollegen als direkte Rivalen gegenüber. Im vergangenen Winter holte Braathen Olympiagold im Riesenslalom und die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin, McGrath entschied die Slalomwertung für sich. Beim Saisonauftakt in Sölden rückte nun für einen Moment nicht die nächste Bestzeit in den Mittelpunkt, sondern der Freund, der damals im Schlamm stehen blieb.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.