DSV-Adler enttäuschen in Klingenthal – Bundestrainer wird deutlich

von SPORT1
DSV-Adler enttäuschen in Klingenthal – Bundestrainer wird deutlich

Die deutschen Skispringer verpassen beim Finale des Sommer-Grand-Prix die Top-Platzierungen sehr deutlich. Bundestrainer Andreas Mitter wählt klare Worte.

Deutschlands Skispringer haben sich beim Finale des Sommer-Grand-Prix in Klingenthal erschreckend schwach präsentiert.

Am Samstag schafften es im Einzel nur vier der acht DSV-Athleten in den zweiten Durchgang. Pius Paschke wurde als bester Deutscher 18., Philipp Raimund folgte unmittelbar dahinter auf Rang 19. Andreas Wellinger belegte Platz 22, Felix Hoffmann wurde 26. Den Sieg auf der Großschanze holte der Norweger Marius Lindvik vor Ren Nikaido (Japan) und Klemens Joniak (Polen).

„Das war ein schwieriger Wettkampf für unsere Mannschaft. Das Ergebnis ist natürlich nicht das, was wir erwartet und worauf wir gehofft hatten. Man sieht, dass man technisch wirklich sauber springen muss, und das ist uns nicht gelungen“, wird Bundestrainer Andreas Mitter vom Portal skijumping.pl zitiert.

Skispringer bleiben hinter den Erwartungen zurück

Die wechselhaften Bedingungen am Wochenende dürften nicht als Ausrede gelten: „Klingenthal hat seine Eigenheiten, auch was das Wetter betrifft, aber das darf keine Ausrede oder Entschuldigung sein. Wir sollten besser springen.“

Der Nachfolger von Stefan Horngacher kündigte an: „Wir werden alles tun, um die Trainings und die Vorbereitung in den kommenden drei bis dreieinhalb Wochen so zu organisieren, dass wir die bestmöglichen Bedingungen haben, die Qualität unserer Sprünge zu verbessern.“

Auch im Mixed-Team-Springen am Sonntag blieb Deutschland mit Rang fünf hinter den Erwartungen zurück. Selina Freitag, Pius Paschke, Agnes Reisch und Andreas Wellinger konnten vor allem nach der Halbzeit nicht mit den Weiten der Top-Nationen mithalten.

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Hüftprobleme bremsen Raimund aus

Raimund stand für den Wettkampf am Sonntag, den die Norweger souverän gewannen, wegen Hüftproblemen nicht zur Verfügung. Der 26-Jährige reiste bereits nach dem Einzel am Samstag nach Hause, um sich zu regenerieren.

„Philipp hat leider ein kleines, wiederkehrendes Problem mit der Hüfte. Als Vorsichtsmaßnahme haben wir entschieden, dass er nicht springen wird“, erklärte Mitter.

In knapp einem Monat steigt in Lillehammer der Weltcup-Auftakt.


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.