Kasai schnuppert mit 54 am Podest
Bei den nationalen Meisterschaften liegt die Schanzen-Legende zur Halbzeit noch auf Platz vier. Den zweiten Sprung verpatzt Kasasi.
54 Jahre und immer noch kein Ende in Sicht: Japans Skisprung-Legende Noriaki Kasai hat sich kurz vor Beginn des Wettkampfwinters in durchaus brauchbarer Form präsentiert. Bei den 105. japanischen Meisterschaften in Hakuba belegte der „Flugsaurier“ am Sonntag von der Großschanze den 13. Rang und verspielte dabei eine Spitzenplatzierung durch einen schwachen zweiten Durchgang.
Kasai verpasst Podest knapp
Zur Halbzeit hatte der Skiflug-Weltmeister von 1992 mit der zweitgrößten Weite des Tages von 130,0 m noch auf Platz vier und damit auf Podestkurs gelegen. Überlegener Sieger wurde Ren Nikaido, der im vergangenen Winter bei den olympischen Wettbewerben in Predazzo einmal Silber und zweimal Bronze geholt hatte.
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Auf der Normalschanze war Kasai am Freitag nur 25. geworden. Der „ewige Nori“, der vor 38 Jahren im Weltcup debütiert hat, träumt von einer weiteren Olympia-Teilnahme. Im Skisprung-Weltcup hält Kasai alle erdenklichen Altersrekorde (ältester Sieger, ältester Podestspringer, ältester Springer in den Punkten, ältester Teilnehmer, meiste Springen…). Im kommenden Winter wären aber schon Einsätze im zweitklassigen Continental Cup ein Erfolg.