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Henry Maske missfallen die Aussagen von Tyson Fury © Getty Images

Der frühere Boxweltmeister sieht die Aussagen von Tyson Fury kritisch. "Das Boxen rückt wieder in die Schmuddelecke", kritisiert Maske.

Der frühere Profibox-Weltmeister Henry Maske hat Schwergewichts-Champ Tyson Fury scharf kritisiert.

"Die Aussagen von Tyson Fury schaden dem Boxsport. Ich hoffe, dass er nicht halb so instabil ist, wie er uns glauben macht", sagte der frühere Gentleman-Boxer dem SID.

Maske sieht für das Boxen einen enormen Imageschaden. "Für unseren Sport ist so ein Auftritt äußerst bedenklich. Das Boxen rückt wieder in die Schmuddelecke, wo der Sport vor 1990 schon einmal war", sagte Maske. Boxen habe derzeit in Deutschland eh einen schwierigen Stand, da könne man auf solche Sprüche gut verzichten, sagte der 52-Jährige.

Maske machte Boxen salonfähig

Maske selbst hatte in den 1990er Jahren dazu beigetragen, dass das Boxen wieder salonfähig wurde und sich als Quoten-Hit im TV etablierte. Der Olympiasieger von 1988 verteidigte seinen WM-Titel als Profi ab 1993 zehnmal und erreichte bei seinen Kämpfen Traumquoten von knapp 20 Millionen Zuschauern.

Fury hatte die Öffentlichkeit durch seine wirren Statements in den letzten Tagen in Atem gehalten. Nach dem Possenspiel um seinen angeblichen Rücktritt räumte der Brite in einem Interview Kokain-Konsum und Selbstmordgedanken ein.

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