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Phil Taylor fliegt beim Masters in Milton Keynes überraschend im Achtelfinale raus. Der Titelverteidiger und der Weltmeister stellen ihre Klasse unter Beweis.

Beim Masters in Milton Keynes ist Phil Taylor bereits im Achtelfinale ausgeschieden.

Der Darts-Rekordweltmeister aus England unterlag seinem Landsmann Terry Jenkins in der Abendsession mit 7:10 und erlitt vor der am Donnerstag startenden Premier League (20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) einen weiteren Rückschlag.

Taylors Comeback ungekrönt

Jenkins war "The Power" von Beginn an überlegen und zog schnell auf 5:0 davon. Taylor startete zwar beim Stand von 2:7 eine Aufholjagd und gewann vier Legs in Folge.

Doch "The Bull" fing sich wieder und nutzte im entschiedenden Leg eiskalt seine erste Chance auf den Sieg mit einem 76er Finish.

Die Freude über den Sieg war ihm allerdings nicht wirklich anzumerken.

Sechs 180er

Taylors Average (93.74) war zwar knapp besser als das seines Kontrahenten (91.84). Ein 68er Finish war für den Sieger von 2013 allerdings das Höchste der Gefühle.

Da half es auch nicht, dass sich die Fans bei der Nummer Zwei der Welt sechs Mal über eine 180 freuen durften.

Jenkins Checkoutquote lag bei starken 42 Prozent.

Erstes Turnier nach Tod der Mutter

Taylor hatte allerdings zuletzt einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften.

Vor wenigen Tagen verstarb seine Mutter Liz Taylor im Alter von 74 Jahren nach einer schweren Lungen-Infektion.

Die Turniere in Australien und Neuseeland hatte der Engländer noch abgesagt.

Jenkins trifft im Viertelfinale am Sonntag (ab 15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) auf Raymond van Barneveld, der Simon Whitlock bezwang.

Wade gewinnt Neuauflage

Im ersten Match des Abends setzte sich James Wade in der Neuauflage des Vorjahresfinals souverän mit 10:3 gegen Mervyn King durch.

Der Titelverteidiger aus England startete furios und ging schnell mit 5:0 Legs in Führung. Dem 96.85 Average hatte King (80.46) wenig entgegen zu setzen.

Die Fans hatten wie gewohnt ihren Spaß:

Weltmeister trotzt Pause

Im Viertelfinale wartet Gary Anderson auf "The Machine".

Der Weltmeister wurde seiner Favoritenrolle gerecht und ließ Andy Hamilton beim 10:2 keine Chance.

"Es war nicht so schlecht dafür, dass ich seit drei Wochen nicht mehr geworfen habe", sagte der Schotte im Anschluss.

Nach ausgeglichenem Beginn konnte "The Flying Scotsman" vier Legs in Folge für sich entscheiden. "The Hammer" konnte sich davon nicht erholen und scheiterte vor allem an seiner schwachen Checkoutquote (2/12, 17 Prozent).

Mighty Mike souverän

Im letzten Spiel des Abends musste sich Michael van Gerwen mit Wes Newton auseinandersetzen.

Mighty Mike untermauerte seine Titelambitionen und zog souverän in die nächste Runde ein.

Der Niederländer setzte sich mit 10:5 gegen "The Warrior" durch und zeigte vor allem beim Checkout (52,6 Prozent) seine Klasse.

"Teilweise war es ganz gut, ich muss mich aber steigern", sagte der Weltranglistenerste, der nun auf Dave Chisnall trifft.

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