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Nach dem umjubelten Viertelfinal-Einzug wartet für die deutsche Nationalmannschaft die Herkulesaufgabe Kanada. Alle Infos bis zum Kracher im Countdown.

Die Gruppenphase der Eishockey-WM ist rum, ab Donnerstag stehen die Viertelfinals an.

Das DEB-Team sicherte sich im Penalty-Drama gegen Lettland in letzter Sekunde das Ticket für die K.o.-Runde. Im Viertelfinale muss das Team von Bundestrainer Marco Sturm heute in Köln gegen den Titelverteidiger und Sieger der Gruppe B Kanada ran (ab 19.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVETICKER).

Das Team um NHL-Star Leon Draisaitl ist klarer Außenseiter, kann aber dafür ohne jeden Druck gegen den neunfachen Olympiasieger antreten.

SPORT1 hält sie bis zum Spielbeginn auf dem Laufenden:

+++ DEB-Team kommt an Arena an +++

Die Vorbereitungen auf den deutschen Viertelfinal-Kracher gegen Kanada (ab 19.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) gehen in die ganz heiße Phase. Der Teambus der deutschen Mannschaft ist an der Kölner Arena angekommen.

SPORT1 zeigt die Ankunft der Eishockey-Helden auf FACEBOOK.

+++ Sturm will Geschichte schreiben +++

"Wir haben unser Ziel erreicht, aber dürfen hier nicht aufhören. Es war viel zu oft die Möglichkeit in der Vergangenheit da - und immer wieder waren wir zu zufrieden mit dem Erreichen des Viertelfinals. So sollte man nicht denken", sagte der 38-Jährige vor dem Duell mit dem 26-maligen Titelträger bei SPORT1.

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Auch gegen einen guten Gegner könne immer alles passieren. "Unsere Reise ist noch nicht vorbei", so Sturm, der "eine große Leidenschaft" von seiner Mannschaft erwartet.

An den letzten WM-Sieg der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) gegen die Kanadier am 24. April 1996 in Wien (5:1) denkt Sturm nicht zurück: "Wir wollen neue Geschichte schreiben. Das muss in die Köpfe rein. Es bringt nichts, davon zu reden, was war. Wir müssen den Moment genießen. Den Moment, in dem wir Geschichte schreiben können. Heute wäre eine gute Gelegenheit dazu."

+++ Legendärer Goalie macht Deutschland Mut +++

Sean Burke stand beim legendären Penalty von Peter Draisaitl, der auf der Linie liegen blieb und das Aus für das deutsche Team bedeutete, im Kasten. "Ich bin einfach immer noch glücklich darüber, dass der Puck auf der Torlinie liegen blieb und nicht rein ging", erinnerte sich Burke im Gespräch mit SPORT1.

Das Spiel sei ein Mutmacher für das deutsche Team. "Dieses Spiel war ein gutes Beispiel dafür, dass in einem Spiel alles passieren kann. Wir als Kanadier wissen das", so Burke: "Gegen uns liefern immer alle ihr bestes Spiel ab. Darauf müssen wir auch bei den Deutschen gefasst sein."

+++ Team Canada trainiert +++

Auch das kanadische Nationalteam wagt sich vor dem Spiel am Abend nochmal aufs Eis. Die Mannschaft von Bill Peters präsentierte sich am Mittag fokussiert.

+++ Greiss gegen Kanada dabei +++

Deutschland kann gegen Kanada auf NHL-Torwart Thomas Greiss zurückgreifen. Wie Bundestrainer Marco Sturm bestätigte, wird der Schlussmann der New York Islanders im Spiel gegen den 26-maligen Titelträger als Ersatz hinter Starter Philipp Grubauer von den Washington Capitals auf der Bank Platz nehmen.

Zuletzt war Greiss, der in der Vorwoche mit einem Instagram-Like zu einem Hitler-Vergleich für Wirbel gesorgt hatte, mit einer Oberkörperverletzung ausgefallen. Im Vorrundenspiel gegen Dänemark (2:3 nach Verlängerung) hatte der 31-Jährige letztmalig im Aufgebot gestanden.

Für Greiss verzichtet Sturm auf eine Nominierung des Münchners Danny aus den Birken, Stürmer Philip Gogulla von den Kölner Haien gehört erneut nicht zum Kader.

+++ Das Training im Video +++

Marco Sturm schickte seine Cracks am Vormittag noch einmal aufs Eis, um den letzten Feinschliff vorzunehmen. SPORT1 war beim Abschlusstraining LIVE dabei - die Eindrücke im Video:

Die Nationalspieler absolvierten leichte Dehn- und Schussübungen und übten Laufwege. Auch eine Ansprache war Teils des Trainings.

"Es war nur Auflockerung. Jeder soll sich wohl fühlen, wenn er am Abend ins Stadion kommt", sagte Bundestrainer Marco Sturm bei SPORT1.

+++ Draisaitl optimistisch +++

Leon Draisaitl, NHL-Crack von den Edmonton Oilers, versprüht vor dem Spiel Optimismus.

"Ich denke, jedes Team ist schlagbar", sagte Draisaitl SPORT1: "Wir sind wahrscheinlich nicht der Favorit in diesem Spiel. Aber in diesem Turnier kann viel passieren. Mit dieser Einstellung werden wir auch in die Partie gehen."

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+++ Deutschland auf dem Eis +++

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft trainiert vor dem Kracher gegen Kanada.

+++ Kanada hat Titel im Blick +++

Das WM-Viertelfinale ist in den Augen der erfolgsverwöhnten Kanadier nur eine Durchgangsstation. Der Klassenprimus der Eishockey-Szene denkt gar nicht an ein sensationelles Aus gegen den Gastgeber. "Wir haben noch drei Spiele in dieser Saison und wollen, dass die etwas wert sind", sagte NHL-Star Matt Duchene von Colorado Avalanche mit Blick auf das Finalwochenende.

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Grund zu dieser Annahme haben die Ahornblätter allemal. Die letzte WM-Pleite gegen Deutschland ist gut 21 Jahre her. Beim 5:1 der DEB-Auswahl am 24. April 1996 in Wien hatte noch ein gewisser Peter Draisaitl im Kader gestanden.

Sein Sohn Leon, damals noch nicht einmal ein Jahr alt und heute aufstrebender NHL-Jungstar der Edmonton Oilers, ist jetzt die große Hoffnung der Deutschen im Duell mit dem übermächtigen Gegner.

+++ Schweiz macht Hoffnung +++

Die Kanadier sind mit 19 Punkten mit der besten Vorrunden-Bilanz aller WM-Teilnehmer ins Viertelfinale eingezogen. Die Ahornblätter mussten sich nur überraschend den Schweizern nach Verlängerung geschlagen geben. 

"Jetzt freuen wir uns auf das Viertelfinale, da ist alles drin. Auch wenn der Gegner Kanada ist, es ist nur ein Spiel", gibt der Held des Lettland-Spiels Frederik Tiffels die Marschrichtung für das Spiel vor.

Sollte Deutschland sein Viertelfinale gegen den großen Favoriten tatsächlich gewinnen, würde das DEB-Team am Samstag zu seinem Halbfinale antreten. 

Die weiteren Finalspiele LIVE auf SPORT1

Im ersten Viertelfinale messen sich die USA und Finnland in Köln (LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).

Zeitgleich stehen sich im zweiten Viertelfinale in Paris Russland und Tschechien gegenüber (LIVE im TV auf SPORT1+, im LIVESTREAM und in der Konferenz auf SPORT1)

Parallel zum Viertelfinale der Deutschen treffen in Paris die Schweiz und Schweden aufeinander (ab 20.15 im LIVESTREAM auf SPORT1  und die Highlights ab 22.45 im TV auf SPORT1) 

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