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Dendi und Natus Vincere sind auch in China dabei © ESL – Helena Kristiansson

In Changzhou startet die selbstbetitelnde eSports-Weltmeisterschaft, die WESG, in CS:GO, Hearthstone, StarCraft II und Dota 2.

Von Mike Koch

Die WESG 2016 veranstaltet die Weltmeisterschaft in Changzhou, China. Dort treten die besten Teams der regionalen Qualifier an, um ihre Nation gebührend zu vertreten.

Mit dabei sind auch zwei deutsche Akteure, die in Dota 2 und StarCraft II antreten werden und den Weltmeistertitel wollen.

Die deutschen Profis in China

In StarCraft II versammelt sich die internationale Elite, unter anderem ShoWTimE, der nach seinem erfolgreichen Jahr 2016 auch dieses Jahr wieder voll angreifen will.

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Im Rennen um das Siegerpreisgeld von 200.000 US-Dollar muss sich der deutsche SCII-Spieler aber gegen bekannte Spieler wie TY beweisen, um in der Gruppenphase zu bestehen.

Dabei ist ShoWTimE aber nicht der einzige Deutsche vor Ort, denn auch rmn- tritt für das russische Lineup Fantastic Five in China an.

rmn- will seine neuen Kameraden besiegen

Dabei tritt der Deutsche mit russischen Wurzeln ein letztes Mal für das Team an, da er vor einigen Wochen zum Powerhouse Natus Vincere wechselte.

Ein letztes Mal sind Dendi und GeneRaL also für ihn Kontrahenten, denn sie treten für Team Ukraine in einem Mix an und gehen damit als großer Favorit ins Rennen.

Das zweite Top-Team in China kommt aus Schweden: Alliance mit den bekannten eSports-Profis á la Loda wird alles dafür geben, um die WESG 2016 mit dem Titel zu verlassen.

Virtus.pro mit der Generalprobe

Auch in Counter-Strike treten einige Top-Teams in China an. Überraschend ist, dass Team EnVyUS und Virtus.pro bei der WESG 2016 antreten werden – immerhin findet eine Woche später das Major der ELEAGUE statt.

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Damit sind die beiden europäischen Teams die klaren Favoriten in China.

Dennoch sollte man die Lokalmatadoren VG.CyberZen und TyLoo nicht unterschätzen. Besonders TyLoo könnte die internationalen Konkurrenten überraschen.

Nach der Sperre von zwei Stammspielern hat die chinesische Organisation zwei unbekanntere Spieler engagiert.

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