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Dendi gehört zu den erfolgreichsten Dota-Spielern überhaupt. © ESL - Kelly Kline

Kiew - Dendi und Natus Vincere haben beim StarLadder Invitational den zweiten Platz erreicht. Im Finale hatten er und seine Mitspieler gegen VG Reborn das Nachsehen.

Alliance und auch OG Dota konnten erneut nicht überzeugen und mussten in der Ukraine bereits vorzeitig die Koffer packen.

Dendi verpasst historischen Heimsieg

Das Finale startete eigentlich gut für die Dota 2-Legende Dendi und sein Team. Natus Vincere gewann das erste Game nach rund einer Stunde, konnte das Momentum allerdings nicht mitnehmen und musste sich anschließend drei Mal in Folge Vici Gaming Reborn geschlagen geben.

Der Ukrainer gewann mit Natus Vincere das allererste The International im Jahr 2011, doch in den vergangenen beiden Jahren war die Organisation in Dota 2 nicht mal ansatzweise in die Nähe eines großen Triumphs gekommen.

China setzt Ausrufezeichen

Trotz einer starken Leistung reichte es auch in Kiew nicht. Im Halbfinale des Upper-Brackets hatte Na'Vi den späteren Sieger noch mit 2:0 geschlagen, doch das hinderte die Chinesen nicht daran, im Endspiel zu triumphieren.

Nach katastrophalen Monaten für die chinesische Dota 2-Szene könnte dieses Turnier ein Neubeginn sein, denn auch der zweite Teilnehmer aus dem bevölkerungsreichsten Land der Erde zeigte gute Leistungen.

LGD Gaming erreichte den dritten Platz und scheiterte im Lower-Bracket erst an VG Reborn mit 1:2. Noch wenige Wochen zuvor blamierten sich die chinesischen Teams beim Shanghai Major im eigenen Land, doch das Post-Major-Shuffle scheint erste Erfolge verbuchen zu können.

Alliance und OG scheiden vorzeitig aus

Für Alliance sollte das StarLadder Invitational gleichzeitig auch die Chance sein, Wiedergutmachung zu betreiben. Beim Major reichte es lediglich zu einem 7./8. Platz, obwohl die Schweden in den drei Monaten vor dem Event bärenstark aufspielten.

In Kiew konnten sie lediglich in der ersten Runde Virtus.pro mit 2:0 schlagen. Es folgten zwei Pleiten gegen LGD Gaming und OG Dota, was gleichzeitig das Aus bedeutete.

Der Sieger des Frankfurt Majors scheiterte ebenfalls kurze Zeit später. In der dritten Runde des Lower-Brackets traf OG Dota auf den späteren Sieger VG Reborn und verlor die Partie mit 1:2.

Die wohl größte Enttäuschung war allerdings MVP Phoenix. Nach dem Triumph bei der Dota Pit League schieden die Koreaner ohne Mapgewinn nach nur zwei Matches aus.

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