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PowerOfEvil und seine Kollegen müssen jetzt ihr Comeback meistern © Riot Games

Am zwölften Spieltag der EU LCS hat Origen die Chance, endlich ein Statement zu setzen. Das Team konnte den Vorschusslorbeeren bislang nicht gerecht werden.

Das Roster rund um die beiden deutschen Ausnahmetalente Tristan "PowerOfEvil" Schrage und Maurice "Amazing" Stückenschneider wird im dritten Match des heutigen Tages auf H2k-Gaming treffen. H2k gehört zu den vier Kontrahenten, die sich aktuell mit einem gleichen Punktestand den ersten Tabellenplatz teilen.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Für die Teams der EU LCS beginnt allmählich die späte Phase der regulären Saison, in der man die Qualifikation für die Playoffs erspielen möchte und der Teilnahme am Relegationsturnier aus dem Weg geht. Es gilt also, sich einen der oberen sechs Plätze zu sichern.

Origen befindet sich aktuell auf dem sechsten Platz - nur eine Niederlage davon entfernt, vielleicht mit dem siebtplatzierten Elements gleichzuziehen. Sieben Matches stehen noch aus. Origen wird dabei unter anderem noch G2 ESports, Unicorns of Love und Fnatic gegenüberstehen. 

Das heutige Top-Match zwischen Origen und H2k-Gaming ist also der Beginn eines Marathons, bei dem sich die Jungs rund um Amazing beweisen müssen. Besonders spannend wird die Mid-Lane, wo PowerOfEvil auf den Koreaner Ryu trifft, der nach einer Auszeit erst gestern nach Europa zurückkehrte.

Gilius und Co. mit Hoffnungen

Vor knapp zwei Monaten zog die Community noch über Elements her. Die Organisation, welche einst mit einem vermeintlichen Super-Team scheiterte, lachte sich für diese Saison ein Squad aus Newcomern an, von denen sich zuvor keiner individuell zu beweisen wusste.

Nun stellt sich die Frage, wer zuletzt lachen wird. Elements ist unerwarteterweise nicht auf dem letzten Tabellenplatz. Die drei Kontrahenten Giants, ROCCAT und Splyce befinden sich hinter dem bunten Mix rund um den deutschen Jungler Gilius.

Heute wird Elements gegen Giants antreten und ein Sieg ist fast schon Pflicht. Noch kann Elements sich also Hoffnungen darauf machen, sogar an den Playoffs teilzunehmen, nachdem man sie zum Start der Saison als sicheren Abstiegskandidaten betitelte.

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