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Elements überraschte die Zuschauer am Donnerstagabend. © GameSports.de - Karina Ziminaite

Berlin - Elements hat zum Auftakt der letzten Spielwoche mit dem Sieg über Fnatic ein Ausrufezeichen gesetzt. H2k und Vitality mussten Pleiten einstecken.

Die letzte Woche der regulären Saison in der EU LCS hat begonnen. Nach dem ersten Tag ist die Situation spannender, denn je. Insbesondere der Kampf um Platz vier nahm unerwartete Wendungen.

Fnatic muss bangen

Gilius und Elements haben am Donnerstag einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Der Außenseiter schlug Fnatic überraschenderweise und überzeugte über weite Strecken. Im Gegensatz zur Vorwoche gegen Splyce gelang es Elements dieses Mal, mit einem Vorsprung im Spiel den Sack zuzumachen.

Fnatic musste damit einen herben Rückschlag im Kampf um den vierten Platz hinnehmen. Dies gilt ebenfalls für H2k-Gaming, das von den Unicorns of Love kalt erwischt wurde und um den direkten Halbfinaleinzug bangen muss.

Dabei startete der Tabellenführer gut in die Partie und lag nach wenigen Minuten mit 4:0 nach Kills vorne. Die Einhörner kamen langsam heran, verschliefen aber einen Baron-Rush von H2k-Gaming und fielen wieder in Rückstand. Der Tabellenführer respektierte allerdings die Fähigkeit von UoL, mit "Lissandra" per Teleport zu flanken, nicht, und bezahlte einen hohen Preis dafür.

Origen dominiert Giants

Origen erledigte die Pflichtaufgabe gegen Giants Gaming mit Bravour. PowerOfEvil und Amazing waren von Beginn an die spielbestimmende Kraft und ihnen gelang auf xPePii der erste Kill der Partie. Origen ließ dem Schlusslicht keine Chance und beendete die Partie nach nur 23 Minuten.

Team Vitality konnte die Steilvorlage von H2k-Gaming nicht verwerten. ROCCAT schlug den Tabellendritten, wie schon zum Auftakt des Spring Splits, und hält damit die eigenen Chancen auf den achten Platz am Leben.

Zum Abschluss des Tages siegte mit G2 Esports wenigstens einer der Favoriten an der Spitze. Gegen Splyce tat sich der Tabellenführer schwerer, als gedacht, konnte am Ende aber den 14. Triumph feiern. Damit ist der Aufsteiger sicher im Halbfinale, sodass er in Rotterdam zu sehen sein wird.

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