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16 Teams werden in den USA um den Weltmeister-Titel spielen © Riot Games

Durch das sich wechselnde Meta, ändern sich nicht nur die gepickten Champions sondern auch die Strategien der Teams und Maxim erklärt wie.

Von Danny Singer

Erst vor Kurzem erklärte Maxim Markow in einem Artikel was uns beim jetzigen Meta in der Draft-Phase bei den Worlds erwarten wird. Heute bauen wir diesen Aspekt weiter aus und zeigen mit der Hilfe des Casters, wie sich das Meta auf die Spielweise auswirkt. 

Bot-Lane rückt in den Vordergrund

Da die Lanes ganz normal ausgespielt werden und es keinen Lane-Swap mehr gibt, bekommt das Match-Up auf der unteren Hälfte der Map eine größere Bedeutung.

"Man möchte auf der Bot-Lane eine dominante Lane haben. Das hat man mit dem Lane-Swap niemals gebraucht. Jetzt ist es wirklich wichtig, dass du ein ganz normales Zwei-gegen-Zwei hast und dieses gewinnst. Der Jungler kann nicht ständig in der Nähe sein", so der Experte.

Unverändert in der Mitte

Die Mid-Lane ändert sich diesem Meta eher weniger. Hierbei interessiert am meisten die Champion-Wahl: "Bei der Mid-Lane kommt es darauf an, ob man diesen Assassin-Typ nimmt, der momentan eher nicht so in Mode ist, oder einen kontrollierenden Mage, der immer gut ist.", erklärt Maxim.

"Kassadin ist so ein Beispiel, bei dem ich nicht sagen kann, wie stark der Champion ist. Die regionalen Unterschiede sind immens. In Europa wird Kassadin häufig gespielt, während sich in Nordamerika kaum jemand für diesen Champion interessiert. Da stellt sich die Frage, ob sie wissen, wie man gegen ihn spielt", meint der Caster.

Ein wichtiger Faktor wird sein, dass die Gruppenphase der World Championships 2016 in einem Best-of-One-System ausgespielt wird. Das bedeutet: Schafft man es einmal seinen Gegner zu überraschen, kann schnell das ganze Match entschieden sein.

Top-Lane und Jungle im Verbund

Wie schon oft erwähnt sind Top-Lane und Jungle stark miteinander verbunden: "Wenn man sagt, man einigt sich auf tanky Top-Laner, dann werden die Jungler ständig um die Mitte rotieren. Wenn man sich jedoch dazu entscheidet, einen Carry auf die Top-Lane zu setzen, so wird auch der Jungler häufig dort zu finden sein", so der Caster

Maxim erklärt außerdem: "Darüber hinaus werden wir viele Solo-Plays sehen, da die Spieler bei diesem Meta näher an der Solo-Queue sind. Es wird viele Eins-gegen-Eins Top-Lane-Duelle und jede Menge Kills geben und diese zu gewinnen, ist ein großer Boost für das Selbstvertrauen."

Dies spielt natürlich den Teams in die Karten, die eher individuelle Klasse auf den Solo-Lanes verfügen und weniger über das Team-Play kommen.

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