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Vielleicht steigen 2019 Fußballclubs wie FC Bayern oder Real Madrid in die EU LCS ein © Riot Games

Auch die EU LCS wird 2018 einige Änderungen erfahren. Es wird Änderungen am Format, den Übertragungstagen, der Relegation und der Wirtschaftlichkeit geben.

Von Marc Marake

Riot Games versucht immer wieder die EU LCS attraktiver zu machen. Aus diesem Grund wird sie dieses Jahr reformiert.

Zurück zum alten Format

Nachdem bekannt gegeben wurde, dass die NA LCS vom Best-of-Three zum Best-of-One zurückwechselte, ging auch die EU LCS diesen Schritt.

Die Zuschauer empfanden das Angebot der LCS als nicht mehr interessant genug und wünschten sich eine übersichtlichere Menge an Spielen, um mehr verfolgen zu können.

Damit soll die Zuschauerschaft wieder erhöht werden, weshalb die Anzahl an Spieltagen auf zwei reduziert und diese auf den Freitag und Samstag gelegt wurden.

Relegation nur noch jährlich

Viele Organisationen haben ihre Zeit in der LCS mit einem Überlebenskampf verglichen. In erster Linie ist der Nicht-Abstieg das Ziel, da es sonst ein finanzielles Fiasko wäre.

Um eine Langlebigkeit zu gewährleisten, nimmt Riot Änderungen an der Relegation vor. Ab 2018 wird es nicht mehr nach jedem Split die Relegation geben, sondern nur einnmal zum Jahreswechsel. Damit sollen die Organisationen bessere Möglichkeiten hinsichtlich Sponsoring, Infrastruktur und Roster haben.

Außerdem wird die Challenger Series 2018 sein Ende finden. Stattdessen wird es zweimal im Jahr ein gesamteuropäisches Turnier geben, bei dem die besten Talente Live-Erfahrung sammeln können.

Finanzielle Unterstützung

Organisationen wie H2k-Gaming haben berichtet, trotz des Erfolges in der EU LCS rote Zahlen zu schreiben.

Deshalb werden sie die Teams vorübergehend finanziell unterstützen, um gemeinsam eine attraktivere Liga zu schaffen.

Zusätzlich wolle man die Organisaitonen belohnen, die zum Wachstum der Liga beitragen. So gibt es Boni hinsichtlich der Zuschauerzahlen: Je mehr Menschen einem Team zusehen, desto mehr Geld wird es von Riot bekommen.

Amerika als Vorbild

Riot Games plant 2019 mit Europa ebenfalls in die Franchising-Richtung zu gehen, um zusammen eine "erfolgreiche und langlebige Liga" zu schaffen, die "über Jahre hinweg Freude bereitet."

Ähnlich wie in Amerika könnten europäische Sportclubs in die EU LCS eintreten. Vereine wie Paris Saint-Germain oder Schalke 04 haben es vor gemacht. In Amerika scheinen auch die NBA-Giganten gefallen an der LCS gefunden zu haben.

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