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Zerg-Spieler Rogue konnte sich bei den WCS Finals durchsetzen und 280.000 Dollar abräumen © Blizzard

Anaheim - Rogue gewinnt die Weltmeisterschaft, während Südkorea das Turnier klar dominiert. Ein Mexikaner schafft es weit. SoO muss sich wieder mit Platz 2 begnügen.

Von Maximilian Eichgrün

Zwischen dem 27. Oktober und dem 4. November fanden auf der BlizzCon in Anaheim die Global Finals der World Championship Series in StarCraft II statt. Südkorea dominierte das wichtigste Turnier des Jahres.

Südkoreanische Machtdemonstration

Gleich sechs von acht K.O.-Runden-Teilnehmern kamen aus Südkorea. Mit Stats, Dark und TRUE mussten sich allerdings auch drei Südkoreaner schon nach der Gruppenphase verabschieden. 

Mit Elazer aus Polen und dem Mexikaner SpeCial gab es immerhin zwei Spieler bei den Global Finals, die der asiatischen Übermacht zumindest teilweise trotzen konnten. Beide erreichten das Viertelfinale und hatten das Glück, aufeinander zu treffen.

Der Mexikaner setzte sich in dem Duell durch, wurde dann allerdings von soO ausgeschaltet. Der Titel konnte so abermals nur über die südkoreanischen Profis führen.

soO und der Fluch des Zweiten

Für soO ging es im Finale im Zerg-Mirror-Match gegen seinen Landsmann Rogue. Ein enges Match ging am Ende mit 4:2 an Rogue, der in der Gruppe B noch Zweiter hinter soO geworden war. Der 23-Jährige musste in der Gruppenphase allerdings auch nicht gegen seinen späteren Finalgegner antreten.

Damit hat soO erneut ein Turnier auf Platz Zwei abgeschlossen. Das passierte dem Zerg-Spieler in der Vergangenheit häufig, allein dieses Jahr war es das dritte große Turnier, das der 25-Jährige auf dem zweiten Platz abschloss.

Das Preisgeld könnte den Südkoreaner zumindest ein bisschen trösten: Während Rogue 280.000 US-Dollar mit nach Hause nehmen darf, erhält soO immerhin noch stolze 140.000 US-Dollar.    

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