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Jonas Meffert (l.) und Jan Polak im Zeikampf
Jan Polak (r.) sah seine vierte Gelbe Karte in dieser Saison © Imago

Der Karlsruher SC verliert durch ein Unentschieden beim 1. FC Nürnberg zwei Zähler im Aufstiegskampf, hält aber einen Konkurrenten auf Distanz. Dem Club reicht ein Blitztor nicht zum Sieg.

Der Karlsruher SC hat im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga an Boden verloren. Der KSC holte beim 1. FC Nürnberg mit einem 1:1 zwar einen Punkt, fiel mit 39 Punkten aber vom zweiten auf den vierten Platz zurück. Der Rückstand auf den Aufstiegsrang beträgt zwei Zähler (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan).

Nürnberg verpasste derweil den dritten Sieg in Folge und bleibt mit 34 Punkten vorerst Sechster. Guido Burgstaller (4.) hatte die Franken in Führung gebracht. Rouwen Hennings (45.) sorgte mit seinem Ausgleich dafür, dass Karlsruhe auch im fünften Spiel in Serie ungeschlagen blieb (Datencenter: Tabelle).

"Wir sind gut gestartet, die frühe Führung hat uns natürlich geholfen. Danach hatten wir aber Mühe, Zugriff zu bekommen", bilanzierte Nürnbergs Trainer Rene Weiler.

"Gerechtes Unentschieden"

Sein Gegenüber Markus Kauczinski sah "über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel mit einem gerechten Unentschieden". (Highlights des Spiels zum Nachhören im Sportradio auf SPORT1.fm).

Die Gastgeber erwischten vor 30.458 Zuschauern einen Traumstart. Nach schönem Zusammenspiel zwischen Peniel Mlapa und Jakub Sylvestr traf Burgstaller zur schnellen Führung (Highlights So., ab 9.15 Uhr bei "Hattrick pur - die 2. Bundesliga" im TV auf SPORT1).

In einer unterhaltsamen und temporeichen Begegnung zeigte sich der KSC aber nur kurz geschockt. Manuel Torres vergab die Chance zum Ausgleich (10.).

Nürnberg lauert auf Konter

Die Gäste waren in der Folge spielbestimmend, Nürnberg lauerte auf Konter. Torjäger Sylvestr bot sich dabei zweimal die Chancen zum zweiten Treffer (25. und 40.).

Karlsruhe belohnte sich für seine Bemühungen aber noch vor der Pause mit dem Ausgleich. Nach Vorarbeit von Torres erzielte Hennings sein achtes Saisontor (Das Spiel im Ticker zum Nachlesen).

Wenige Sekunden nach Beginn des zweiten Durchgangs scheiterte Niklas Stark an KSC-Torhüter Rene Vollath. Die Gäste versteckten sich aber weiterhin nicht, hatten aber Mühe, sich klare Möglichkeiten zu erarbeiten.

Doppeltes Pech für Nürnberg

Nürnberg blieb immer gefährlich und hatte bei einem Pfostenschuss von Jan Polak Pech (76.). In der Schlussphase lenkte Vollath einen Schuss von Danny Blum an die Latte (89.). (Die Aluminiumtreffer des 1. FC Nürnberg zum Nachhören im Sportradio auf SPORT1.fm

Bei Nürnberg überzeugte in erster Linie Burgstaller, beim KSC verdienten sich Hennings und Jan Mauersberger gute Noten.

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