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Stefan Effenberg kann die Kritik des Leipzig-Trainers nicht nachvollziehen. Für Paderborns Präsident Finke strotzt die Aussage von Ralf Rangnick vor Überheblichkeit.

Stefan Effenberg vom stark kriselnden Zweitligisten SC Paderborn hat die Kritik seines Trainerkollegen Ralf Rangnick zurückgewiesen.

Nachdem der Leipziger Rangnick gesagt hatte, Paderborn habe im Ligaspiel am Freitag (0:1) "mit zehn Mann 90 Minuten Manndeckung" gespielt, konterte Effenberg in der Bild: "Die vier hochkarätigen Chancen, ein regulärer Tor, das aberkannt wurde, das Torschussverhältnis von 9:9, sowie die mehr gewonnenen Zweikämpfe sprechen deutlich eine andere Sprache. Ich wünsche Herrn Rangnick trotzdem alles Gute."

Rangnick hatte nach dem Spiel über Paderborns Spielweise gelästert. "Die spielen mit zehn Mann 90 Minuten Manndeckung. Das habe ich zuletzt vor 30 Jahren erlebt. Das ist legitim, aber ich bin froh, dass dieser Anti-Fußball nicht noch mit einem Punkt belohnt wird", hatte Rangnick dem MDR gesagt.

Einen Tag später hatte Stefan Effenbergs Ehefrau Claudia zurückgeschlagen. "Der soll sich doch einfach über drei Punkte freuen und nicht auch noch lästern", schrieb sie auf Twitter.

Im Freitagsspiel der Zweiten Liga hatte Effenbergs SC Paderborn gegen Leipzig mit 0:1 verloren. Dabei wurde ein regelkonformer Treffer der Ostwestfalen zu Unrecht aberkannt.

Auch SCP-Präsident Wilfried Finke wies Rangnicks Kritik zurück: "Das strotzt vor Überheblichkeit. Rangnick soll sich um seine Mannschaft kümmern, nicht um die Spielweise des Gegners. Wir waren taktisch besser eingestellt und das bessere Team."

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