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Christian Streich
Christian Streich (M.) gelang mit dem SC Freiburg der direkte Wiederaufstieg © Imago

Die Spieler des SC Freiburg stürmen nach dem gelungenen Wiederaufstieg die Pressekonferenz ihres Trainers Christian Streich. Dem ist der Vorfall unangenehm.

Die überschwängliche Freude seiner Mannschaft war Christian Streich etwas unangenehm.

Nach dem gelungenen Wiederaufstieg stürmten die Spieler des SC Freiburg die Pressekonferenz nach dem 2:1-Erfolg beim SC Paderborn und verpassten ihrem Erfolgscoach eine Bierdusche.

Streich war darüber wenig erfreut - und forderte mehr Respekt vor dem Gegner. "Haut ab, die spielen noch gegen den Abstieg!", rief der 50-Jährige seinen Spielern zu und schickte sie vom Podest.

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"Alles kann ich nicht steuern"

Die Freiburger Kicker befolgten die Anweisungen ihres Trainers und verlagerten ihre Party. Streich entschuldigte sich anschließend bei Paderborns Trainer Rene Müller, der das Podest verlassen hatte, als die Spieler den Raum stürmten. "Es tut mir leid, alles kann ich nicht steuern", sagte Streich.

Bereits unmittelbar nach dem Abpfiff hatte sich Streich der Party seines Teams zunächst entzogen.

Während sein Trainerteam und seine Spieler auf den Rasen stürmten und vor der Kurve mit den mitgereisten Fans feierten, saß Streich auf seinem Stuhl an der Seitenlinie und verarbeitete den Erfolg zunächst in Ruhe.

Anschließend ließen die Freiburger ihren Coach auf dem Rasen doch noch hochleben.

Dank des elften ungeschlagenen Spiels in Folge machte der Sport-Club vorzeitig die direkte Rückkehr in die Bundesliga perfekt.

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