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Zum Ende seiner Haft hat Uli Hoeneß seinen Mitgefangenen ein ungewöhnliches Abschiedsgeschenk gemacht.

Wie die Münchner tz unter Berufung auf interne Quellen schreibt, überreichte der frühere Bayern-Präsident nach seiner Entlassung aus der Außenstelle Rothenfeld am Freitag den verbliebenen Insassen Trikots des Rekordmeisters.

Der Insider berichtete der Zeitung, warum Hoeneß die Trikots verschenkt hat. "Mit der Geste hat er sich bedankt", sagte er und führte aus: "Einigen Häftlingen hatte er auch vorher schon Fan-Artikel besorgt. Natürlich nur im gesetzlich erlaubten Rahmen."

Hoeneß soll während seiner Haftzeit immer bemüht gewesen sein, mit seinen Mitgefangen ein gutes Verhältnis zu pflegen. Die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Augsburg hatte bei der Begründung zu seiner vorzeitigen Entlassung betont, dass Hoeneß "trotz seiner Position stets bereit gewesen sei, sich in die Gefangenengemeinschaft zu integrieren".

Hoeneß ist für seine Großzügigkeit bekannt. Zuletzt spendete er sein Gehalt, das er beim FC Bayern als Freigänger verdiente. Kurz vor Weihnachten hatte der 64-Jährige bei einer Radiosendung 10.000 Euro gespendet.

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