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München - Ein aktueller Internet-Trend beschert den Fans des FC Bayern ungeahnte Einblicke. Mitchell Weiser postet ein Selfie mit David Alaba - das ihm im Nachhinein offenbar doch zu brisant geworden ist.

David Alaba und Mitchell Weiser im Tanga: Ein neuer Trend auf Instagram bescherte den Fans des FC Bayern München ungeahnte Einblicke.

Weiser postete am Montagabend ein Selfie, auf dem er und sein österreichischer Teamkollege nur im Lendenschurz zu sehen sind - was er mittlerweile bereut.

David Alaba und Mitchell Weiser bei Instagram
David Alaba postete am Montag ein Schlummerbild mit Bierflasche (l.) - Mitchell Weiser reagierte auf seine Weise. © instagram@mitch23elijah, instagram@da_27

"Ich bin jung. Ich mache Fehler. Ich werde daraus lernen", teilte der 20 Jahre alte Defensivspieler am Dienstagnachmittag auf Twitter mit: "Nun konzentriert euch auf die wichtigen Dinge."

Über Nacht ist das Bild von seinem Account gelöscht worden. Im Netz hat es dennoch weite Verbreitung gefunden.

Hintergrund ist ein aktueller Trend, in dem die Nutzer sozialer Medien aufgefordert werden, Bilder zu veröffentlichen, die sie sonst unter keinen Umständen posten würden - Hashtag: #photoiwouldneverpost.

Alaba griff die Idee am Montag auf und postete ein Bild, das ihn schlafend mit einer Bierflasche zeigt - das ihm offensichtlich ein Teamkollege unter die Nase hielt. Dabei nominierte er Weiser, Mario Götze und Ski-Star Marcel Hirscher, es ihm gleichzutun.

Weiser reagierte mit besagtem Foto - mit dem Begleittext: "Mitgefangen, mitgehangen, Bro".

Uli Hoeneß und Paul Breitner posierten 1973 als Badehosen-Models
Uli Hoeneß und Paul Breitner posierten 1973 als Badehosen-Models © imago

Ganz neu ist der Anblick eines leicht bekleideten Bayern-Duos übrigens nicht: Schon Uli Hoeneß und Paul Breitner haben es 1973 mit einem Unterwäsche-Bild zu einem gewissen Legendenstatus gebracht.

Der Unterschied: Statt Tangas trugen sie Badehosen - und ihr Foto war von Vornherein für die Öffentlichkeit gedacht. Es war ein Modeshooting für den Münchener Designer Harry Lindmeyer.

Ob das Posten des freizügigen Bilds Konsequenzen für Weiser hat, ist unklar. Vom FC Bayern gab es auf SPORT1-Nachfrage keine Stellungnahme. Denkbar ist allerdings, dass der Verein das Bild zum Anlass nimmt, seinen Spielern nach dem Vorbild von Schalke 04 eine Art  Knigge zum Umgang mit den sozialen Medien an die Hand zu geben.

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