vergrößernverkleinern
Sven Hübscher muss nachdem er von einem Feuerzeug getroffen wird, am Hinterkopf genäht werden
Sven Hübscher muss nachdem er von einem Feuerzeug getroffen wird, am Hinterkopf genäht werden © imago

Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 schließt die Ermittlungen zum Eklat im Heimspiel gegen den 1. FC Köln ab. Der Täter ist bekannt und wird nun vom Verein zur Verantwortung gezogen.

Schalke 04 hat die Ermittlungen gegen den Feuerzeugwerfer im Heimspiel gegen den 1. FC Köln (1:2) im Dezember letzten Jahres abgeschlossen.

Die Polizei Gelsenkirchen überführte den Täter. Die Königsblauen werden ihn nun, wie angekündigt, für den entstandenen Schaden zur Verantwortung ziehen.

Kurz vor Ende der Partie am 13. Dezember 2014 in der Gelsenkirchener Arena war es zu einem Eklat gekommen, als ein Fan von der Haupttribüne ein Feuerzeug aufs Spielfeld geworfen und dabei Schalkes Co-Trainer Sven Hübscher am Kopf getroffen hatte.

Der Assistent von S04-Chefcoach Roberto Di Matteo war daraufhin blutend zu Boden gestürzt und in der Kabine an der Stirn genäht worden.

Wegen dieses Vorfalls und zwei weiteren Fällen unsportlichen Verhaltens von Fans war Schalke 04 im Januar vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 60.000 Euro verurteilt worden.

Der Anteil des Feuerzeugwurfes liegt bei knapp 43.000 Euro.

Video
teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel