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Wilfried Finke ist Präsident des SC Paderborn
Wilfried Finke ist Präsident des SC Paderborn © Getty Images

Auch Paderborns Präsident Wilfried Finke unterstellt dem FC Bayern Wettbewerbsverzerrung. Die Münchener hätten in Freiburg eine "Völlig-egal-Haltung" an den Tag gelegt.

Präsident Wilfried Finke vom SC Paderborn wirft dem FC Bayern nach dem 1:2 beim SC Freiburg Wettbewerbsverzerrung vor.

"Ohne die Leistung der Freiburger schmälern zu wollen, aber wenn man sich das Spiel gegen Bayern anschaut, und da meine ich insbesondere die Szene, die zum Siegtor führt, wie brav Boateng den Stürmer eskortiert und nicht einmal einen Abwehrversuch unternimmt, dann ist das für uns enttäuschend. Und es ist grenzwertig, was das Fair Play angeht", schimpfte Finke im kicker.

Der 64-Jährige unterstellt dem Rekordmeister mangelndes Engagement: "Petersens Tor zum 2:1 war exemplarisch für die Einstellung. Daran konnte man die Völlig-egal-Haltung der Bayern deutlich ablesen."

Paderborn rutschte durch die eigene Niederlage bei Schalke 04 und den Sieg von Konkurrent Freiburg gegen den Meister aus München auf den letzten Tabellenplatz ab.

Finke gibt daran auch Bayern-Trainer Pep Guardiola eine Mitschuld: "Ich unterstelle den Bayern keine Absicht, nein, aber der Trainer hat vor Wochen gesagt, dass die Meisterschaft erledigt ist. Das geht auch in die Köpfe der Spieler."

Zuvor hatten bereits mehrere andere Verantwortliche von Bundesligisten den FC Bayern für die Niederlage im Breisgau kritisiert.

Wolfsburgs Geschäftsführer Klaus Allofs hatte im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 gesagt: "Ich bin sehr enttäuscht darüber, wie sie die Punkte jetzt teilweise hergeschenkt haben oder unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Also ich verstehe schon, dass einige Klubs richtig sauer sind."

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