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Geschäftsführer Jörg Schmadtke findet den Elfmeter für den 1. FC Köln gegen den HSV selbst unberechtigt. Er äußert sich auch zu einer strittigen Szene im FC-Strafraum.

Geschäftsführer Jörg Schmadkte vom 1. FC Köln findet den Elfmeter für seine eigene Mannschaft beim 2:1-Sieg gegen den Hamburger SV unberechtigt.

"Für mich war es auch ein sehr fragwürdiger Elfmeter. Im Stadion selbst habe ich gesagt: 'Geschenkt!'", sagte Schmadtke im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

In der 79. Minute hatte Anthony Modeste vor dem Hamburger Tor der Ball verstolpert und dann im Zweikampf mit Emir Spahic zu Fall gekommen. Der Bosnier berührte den Franzosen dabei nur leicht mit der Hand im Rücken.

Schmadtke dazu: "Der erste Kontakt war nicht ideal. Dann gibt es einen kleinen Kontakt, aber wenn der ausreicht für einen Elfmeter, dann ist das schon sehr hart."

Dennoch sah Spahic die Rote Karte für eine Notbremse.

Für Schmadtke war das jedoch nur folgerichtig: "Die Diskussion über die Rote Karte verstehe ich nicht. Die ist dann nur regelkonform. Er ist letzter Mann, da muss er die Rote Karte bekommen. Das ist leider Gottes so." 

Er glaubt jedoch, dass Spahic nicht lange gesperrt werden wird: "Das ist eine Tatsachenentscheidung. Ein Spiel Sperre und dann ist er wieder dabei."

Eine Schwalbe von Köln-Stürmer Modeste will Schmadtke nicht gesehen haben: "Am Ende heißt es noch, das wäre Betrug von Modeste."

In der Nachspielzeit wurde dem HSV ein Handelfmeter versagt, nachdem Kölns Marcel Risse der Ball im eigenen Sechzehner an den leicht vom Rumpf abstehenden Arm gesprung war.

Für Schmadtke wäre ein Elfmeter daür nicht berechtigt gewesen: "Aus 25 Zentimetern kriegt er den Ball an den Oberarm - zugegebenermaßen - aber ich glaube nicht, dass das ein elfmeterwürdiges Handspiel ist."

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