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Der offenkundig von Champions-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach umworbene Markus Weinzierl will sich vor dem ersten UEFA-Europa-League-Heimspiel des FC Augsburg nicht ablenken lassen.

"Man kann nicht beeinflussen, was über einen gesagt wird", sagte der FCA-Coach bei SPORT1 vor der Partie gegen Partizan Belgrad am Donnerstag (ab 19 Uhr, live auf SPORT1.fm und im LIVETICKER).

"Aber es war positiv, was über mich gesagt wird", ergänzte Weinzierl, "und das liegt an der tollen Entwicklung, die der Verein und die Mannschaft in den vergangenen Jahren genommen hat. Wir nehmen das zur Kenntnis, aber es beeinflusst uns nicht."

Eberl lockt - Reuter ist sauer

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hatte am Montag bei Sky gelockt: "Im Fußball ist vieles möglich, und wir müssen in alle Richtungen denken." Er freue sich über Weinzierls Weg: "Der ist nicht nur nachhaltig, sondern auch sehr erfolgreich."

Augsburgs Manager Stefan Reuter machte daraufhin seinem Ärger über den unverholenen Flirt Luft:"Eigentlich ist es eine bodenlose Frechheit. Der Trainer hat bis 2019 Vertrag in Augsburg", sagte er am Mittwoch bei Sky.

Weinzierl: "Kein Gedanke an Gladbach"

Der Gelobte selbst meinte nun bei SPORT1: "Ich beschäftige mich mit dem Thema nicht. Ich habe mich in den letzten Tagen mit keinem Gedanken mit Mönchengladbach befasst."

Und weiter: "Für mich zählt, dass wir die Situation in Augsburg besser gestalten. Mit dem durchwachsenen Start sind wir natürlich nicht zufrieden. Aber wir haben jetzt die Möglichkeit, das Ganze international und auch national wieder positiver zu gestalten."

Altintop: "Ist völlig normal" 

Auch Angreifer Halil Altintop empfindet die derzeitigen Gerüchte um den Trainer nicht als Belastung.

"Es ist völlig normal, dass man mit ambitionierten Klubs in Verbindung gebracht wird, wenn man gute Arbeit macht", sagte der 32-Jährige: "Das ist eine Bestätigung der Arbeit von Trainer und Mannschaft."

Gegen Belgrad erwartet Weinzierl derweil einen eher defensiv eingestellten Gegner. "Ich erwarte nicht, dass Partizan allzu hohes Risiko geht", sagte der FCA-Coach: "Sie haben schon drei Punkte auf dem Konto und wissen, dass wir in Bilbao verloren haben."

Hoffen aufs Heimpublikum

Zwar seien die Serben "durchaus spielstark" und eine "international erfahrene Mannschaft", allerdings wolle man vor eigenem Publikum aktiv bleiben und die Gäste so gar nicht erst ins Spiel kommen lassen.

"Wir wissen, dass wir Punkte brauchen um weiterzukommen. Deshalb ist das Heimspiel sehr wichtig für uns", sagte Weinzierl, der hofft, dass auch die letzten Restkarten für das Augsburger Heimdebüt in Europa noch abgesetzt werden: "Wir spielen natürlich am liebsten vor ausverkauftem Haus."

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