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München - Nach der erneuten Verletzung von Javi Martinez äußert sich Matthias Sammer in Sachen Diagnose nur vage. Einen Transfer schließt er zumindest nicht kategorisch aus.

Vor dem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim (LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) ereilt den FC Bayern die nächste Hiobsbotschaft.

Nach exklusiven SPORT1-Informationen fällt Javi Martinez wohl wochenlang aus.

Der 27-Jährige hatte bereits unter der Woche über Probleme am vorgeschädigten linken Knie (Kreuzbandriss im August 2014, Anm. d. Red.) geklagt. Deshalb steht der spanische Nationalspieler am Sonntag schon nicht mehr im Kader des Rekordmeisters. Sein Ausfall in den beiden Champions-League-Achtelfinal-Spielen gegen Juventus Turin gilt als gesichert.

Am Sonntagnachmittag gab Martinez via Twitter zumindest leichte Entwarnung: "Danke für euer Mitgefühl. Zum Glück ist es keine ernste Verletzung."

Auch Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer erklärte bei Sky, es sei "keine große Geschichte". Dennoch gab Sammer zu, es könne durchaus sein, "dass was gemacht werden" müsse. "Er hat Probleme, dementsprechend haben unsere Ärzte verschiedene Maßnahmen ergriffen. Er wird sich noch mal untersuchen lassen", sagte Sammer.

Nach der langen Zwangspause für Jerome Boateng gehen Trainer Pep Guardiola mit dieser erneuten Hiobsbotschaft zumindest mittelfristig die Defensiv-Spezialisten aus. Der Katalane hat kaum noch Alternativen.

Und die verbleibenden Optionen haben gesundheitliche Rückschläge ebenfalls erst kürzlich überwunden. Juan Bernat ist gerade erst wieder eine Woche im Team-Training, Medhi Benatia steigt am Montag wieder ein. Rafinha hat seine Knieprellung gerade erst auskuriert. Holger Badstuber ist zwar wieder fit, ob sein Körper den Belastungen auf lange Sicht gewachsen ist, muss sich aber noch erweisen. 

Einen Last-Minute-Einkauf für die Abwehr hatte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge gerade erst ausgeschlossen. Auch Sammer erklärte am Sonntagnachmittag mit Blick auf den Transfermarkt, es gebe "nichts, was uns besser macht".

Daher werde man "Stand jetzt nichts machen" - womit Sammer aber zumindest die Möglichkeit offen ließ, dass vor dem Ende der Transferperiode am Montagabend doch noch etwas passieren könnte. Bis 18 Uhr hat das Transferfenster geöffnet.

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