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Die Bayern und ihre Abwehrsorgen...

Noch vor zwei Wochen galten Jerome Boateng und Javier Martinez in der Innenverteidigung als gesetzt. Dann zog sich Boateng einen Muskelbündelriss zu. Ausfall: etwa drei Monate. 

Nur wenige Tage später musste sich Martinez am Meniskus operieren lassen, steht etwa vier Wochen lang nicht zur Verfügung.

Den Bayern brechen zwei Abwehrsäulen weg - und plötzlich ruhen die Hoffnungen auf einem, der schon fast weggewesen wäre: Medhi Benatia.

Der Marokkaner kämpft sich nach langer Muskelverletzung gerade zurück in die Mannschaft, ist erst vor wenigen Tagen wieder ins Training eingestiegen. Doch spätestens im Champions-League-Achtelfinale gegen Juventus Turin soll der 28-Jährige seinen Mann stehen. 

Wie die Gazzetta dello Sport jetzt berichtet, war der Abwehrrecke in der Wintertransfer-Periode schon fast auf dem Sprung zu seinem Ex-Verein AS Rom. Die Bayern sollen sich dem Bericht zufolge mit den Italienern bereits über die Wechselmodalitäten einig gewesen sein.

Laut Gazzetta war zunächst ein Leihgeschäft angedacht. Bei einer entsprechenden Anzahl an Einsätzen hätte die Roma Benatia fest verpflichten müssen - für angeblich 19 Millionen Euro. 

Nur die Verletzung von Boateng habe den Deal verhindert. Der personelle Aderlass hat den Rekordmeister offenbar dazu bewogen, an Benatia festzuhalten. 

Bayerns Sportdirektor Matthias Sammer verwies diesen Bericht am Mittwoch ins Reich der Fabel: "Das ist gelogen. Das stimmt einfach nicht."

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