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Im Supercup entledigt sich Franck Ribery Gegenspieler Felix Passlack auf unfaire Art und Weise © Getty Images

Das dürfte Ancelotti nicht gefallen: Ribery brennen im Supercup gegen Dortmund erneut die Sicherungen durch. Leidtragender ist ein BVB-Youngster, der Schiri zeigt Gnade.

Franck Ribery hat wieder einmal sein Temperament nicht im Griff gehabt. Der Flügelspieler des FC Bayern München hatte beim 2:0-Sieg im Supercup bei Borussia Dortmund Glück, dass er nicht wegen einer Tätlichkeit vom Platz gestellt wurde.

In der 28. Minute fuhr der Franzose bei einem intensiven Zweikampf mit Dortmunds Felix Passlack zunächst eine Hand aus, dann schlug er mit dem Ellbogen in Richtung des Dortmunder Abwehrspielers.

Schiedsrichter Tobias Welz zeigte Ribery und Passlack die Gelbe Karte. Ribery hätte sich über Rot nicht beschweren können.

"Ich kenne Franck, er ist ein Hitzkopf", sagte Sebstian Rode imZDF. "Wenn es kein Supercup, sondern ein normales Spiel gewesen wäre, hätte er eine Rote Karte bekommen", ergänzte Rode, der aus München nach Dortmund gewechselt war.

Passlack meinte nach Ansicht der TV-Bilder: "Ich würde schon sagen, das ist eine Tätlichkeit."

Zuletzt war der Bayern-Star beim Sieg im Champions Cup gegen Inter Mailand durch unkontrollierten Einsatz aufgefallen. Er erhielt deshalb von Trainer Carlo Ancelotti einen Rüffel.

"Ich mag keine Spieler, die sich so verhalten. Das habe ich ihm gesagt, und auch, dass er damit aufhören soll. Ich habe ihn heute zum Kapitän gemacht, das geht einfach nicht", sagte Ancelotti.

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