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Bayern-Star Franck Ribery ging im Supercup gegen Dortmund ordentlich zur Sache
Sebastian Rode (l.) in einem Zweikampf mit Franck Ribery © Getty Images

Im Supercup zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern geht es hoch her. Sebastian Rode findet, dass Franck Ribery Rot hätte sehen müssen. SPORT1 hat die Reaktionen.

Der FC Bayern hat den ersten Titelgewinn der neuen Saison in der Tasche.

Dabei wurden die Münchner vor allem in der ersten Halbzeit des Supercups von Borussia Dortmund dominiert. Für den größten Aufreger sorgte Franck Ribery, der seine Nerven wieder einmal nicht unter Kontrolle hatte. Gegen Mats Hummels gab es Pfiffe, Mario Götze saß 90 Minuten auf der Bank.

SPORT1 fasst die Reaktionen zusammen: 

Carlo Ancelotti (Trainer FCB): "Es war natürlich schwer, Dortmund hat in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt, aber in der zweiten ist es besser für uns gelaufen. Das gibt uns Selbstvertrauen für die Bundesliga. Ich versuche, meine Ideen einzubringen und durchzusetzen, aber die Mannschaft ist schon sehr, sehr stark."

Sebastian Rode (BVB): "Man muss die fehlende Cleverness ansprechen, wir hätten in der ersten Halbzeit ein Tor machen müssen."

Zu Ribery: "Ich kenne Franck, er ist ein Hitzkopf. Wenn es kein Supercup, sondern ein normales Spiel gewesen wäre, hätte er eine Rote Karte bekommen."

Felix Passlack (Verteidiger BVB) zur Aktion von Ribery: "Ich würde schon sagen, dass das eine Tätlichkeit ist. Ich glaube, in der Bundesliga hätte es dafür Rot gegeben."

Mats Hummels (Abwehrspieler FCB): "In der ersten Halbzeit, da müssen wir nicht drumherumreden, hatten wir Glück. Kein Mensch hätte sich beschweren können, wenn die Jungs, ich meine natürlich meine alten Jungs, in Führung gegangen wären. Ob sie gewonnen hätten, wäre was anderes gewesen. Für mich ging es heute nicht darum zu glänzen, sondern wieder in den Spielrhythmus zu kommen."

Zu den Pfiffen gegen ihn: "Mit den Pfiffen habe ich gerechnet. Ich kann das nachvollziehen. Ich habe kein Problem damit, wenn Leute ihren Unmut kundtun, aber mir schreiben auch viele und sagen, welch schöne Zeit wir zusammen hatten. Fußball ist etwas Emotionales und ich kann auch sehr gut damit leben, wenn sich die Emotionalität gegen mich richtet."

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandschef FC Bayern zu den Pfiffen gegen Mats Hummels): "Das ist eine Katastrophe. Undank ist der Welten Lohn. Da hat er acht Jahre seine Knochen hingehalten, und das ist der Dank."

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Thomas Tuchel (Trainer BVB):"Glückwunsch an Bayern und Carlo Ancelotti. Das war eine unglückliche Niederlage. Wir haben sehr viel investiert und eine gute Energie auf dem Platz gehabt. Leider haben wir irgendwann viele kleine Fehler gemacht."

Zu Götze: "Sein Einsatz war nicht vorgesehen. Von unserer Belastungssteuerung ausgehend sollten die Spieler spielen, die bereits vier bis fünf Wochen im Training sind."

Gonzalo Castro (BVB) auf SPORT1-Nachfrage, ob gegen die Bayern wieder besonders viel Feuer drin war: "Von beiden Seiten. Wir wollten unbedingt gewinnen, die Chancen waren da. Leider haben wir sie nicht gemacht. Bayern ist halt bekannt dafür, aus einer Chance ein Tor zu machen. "

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