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Der Aufreger des Spieltags: Franck Ribery (l.) kneift Nicolai Müller in die Wange © Imago

Beim Sieg in Hamburg leistet sich Bayern-Star Franck Ribery die nächste Undiszipliniertheit, darf aber trotzdem auf dem Platz bleiben. Später bereitet er das Siegtor vor.

Franck Ribery vom FC Bayern hat sich beim 1:0-Sieg der Münchner beim Hamburger SV erneut eine Undiszipliniertheit geleistet.

In der 73. Minute kniff der Franzose Gegenspieler Nicolai Müller herzhaft in die Wange.

Hummels: "Immer fragwürdig"

Eigentlich eine Tätlichkeit, doch Schiedsrichter Felix Zwayer ließ Ribery mit einer Gelben Karte davonkommen.

Riberys Kollege Mats Hummels, der in der 51. Spielminute wegen einer Knieverletzung ausgewechselt wurde, kommentierte die Szene bei Sky:

"Hand im Gesicht ist immer fragwürdig. Wenn die beiden Freunde wären, würde man sagen, das war eine Nettigkeit. Aber ich weiß nicht, wie gut die beiden sich kennen."

Für Ribery-Opfer Müller selbst war die Aktion allerdings nur halb so wild: "Franck wollte mir wohl den Bart streicheln", scherzte er und meinte: "Solche Scharmützel gehören dazu."

Der frühere FIFA-Schiedsrichter Markus Merk sprach bei Sky vom "Ermessensspielraum des Schiedsrichters" bei dieser Szene.

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Ribery bereitet Siegtor vor

Dass Ribery auf dem Platz bleiben durfte, war mitentscheidend für den Ausgang der Partie: Ribery bereitete das Siegtor der Bayern durch Joshua Kimmich (88.) vor.

Es ist nicht der erste Ausraster von Ribery in der laufenden Saison: Nach seinem Ellenbogenschlag im Supercup gegen Dortmunds Felix Passlack hatte der Franzose auch im Pokal bei Carl Zeiss Jena erneut die Beherrschung verloren. 

Nach einem Rempler von Gegenspieler Matthias Kühne regierte Ribery mit einem Griff an dessen Kopf.

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