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1. FC Koeln v Hamburger SV - Bundesliga
HSV-Trainer Markus Gisdol hat Verständnis für den Vorstand © Getty Images

Nach der Absage von Christian Hochstätter an den HSV lobt Markus Gisdol das Verhalten des Vorstands. Er habe "sich nicht über den Tisch ziehen lassen".

HSV-Trainer Markus Gisdol zeigt Verständnis für das Verhalten des HSV-Vorstandes in dem Wechsel-Poker um Christian Hochstätter.

"Ich habe volles Verständnis für unseren Vorstand, dass er sich nicht über den Tisch ziehen lässt und eine horrende Ablöse zahlt", sagte er im Sportclub des NDR.

HSV-Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer hatte den Westfalen angeblich eine Ablösesumme von 800.000 Euro für Hochstätter offeriert, nachdem es vorher offenbar nur 500.000 Euro waren. Der VfL beharrte aber auf einer Entschädigung von drei Millionen Euro.

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"Die beiden Vereine konnten sich seit Tagen nicht bezüglich einer möglichen Ablösesumme für mich einigen und deswegen habe ich jetzt allen Beteiligten diese Entscheidung abgenommen", begründete Hochstätter seine Absage in einem Interview mit der Bild.

Nach den gescheiterten Gesprächen mit Nico-Jan Hoogma und dem ehemaligen Schalke-04-Manager Horst Heldt geht die Sportchef-Suche beim HSV von vorne los. 

Kein Kandidat ist nach SPORT1-Informationen entgegen anderer Medienberichte Ex-Nationalspieler Jens Todt (Karlsruher SC). "Es gab weder ein Treffen noch ein Vertragsgespräch mit dem HSV", sagte der 46-Jährige vergangene Woche zu SPORT1 und stellte klar: "Ich will meinen Vertrag beim KSC erfüllen."

Todt arbeitete einst unter Sportdirektor Beiersdorfer (2002 - 2009) als Nachwuchschef beim HSV.

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