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Borussia Moenchengladbach v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga
Andre Schubert begann seine Trainerkarriere 2006 beim SC Paderborn II © Getty Images

Mönchengladbach - Bei Borussia Mönchengladbach herrscht nach dem siebten Ligaspiel in Folge ohne Sieg Ratlosigkeit. Die Verantwortlichen halten aber am Trainer Andre Schubert fest.

Bei Borussia Mönchengladbach schrillen nach dem siebten Ligaspiel in Folge ohne Sieg die Alarmglocken, doch Trainer Andre Schubert muss - noch - nicht mit Konsequenzen rechnen.

"Bei uns passiert nichts, der Trainer sitzt fest im Sattel. Wir werden in Ruhe weiterarbeiten", sagte Gladbachs Vize-Präsident Rainer Bonhof nach dem 1:1 (1:0) des fünfmaligen deutschen Meisters gegen 1899 Hoffenheim klipp und klar.

Auch von einem Ultimatum bis zum kommenden Samstag, wenn die Gladbacher im Borussen-Derby bei Vizemeister Dortmund zu Gast sind, wollte Bonhof nichts wissen: "So etwas gibt es bei uns nicht."

Abwärtstrend hält an

Der frühere Welt- und Europameister hatte zuvor mitansehen müssen, wie seine Mannschaft zum wiederholten Male beste Möglichkeiten ausgelassen hatte. Kapitän Lars Stindl, Tobias Strobl und Fabian Johnson hatten für Gastgeber glasklare Chancen vergeben, nur Mahmoud Dahoud (25.) hatte bei seinem ersten Saisontreffer Torjägerqualitäten bewiesen.

Auch wenn das Spiel gegen die Kraichgauer durchaus positiv zu bewerten ist, kann man von einem Abwärtstrend bei der Borussia sprechen. Nach der Vertragsverlängerung mit Schubert bis 2019 konnte in der Meisterschaft kein Spiel mehr gewonnen werden.

"Wir belohnen uns leider nicht für unseren Aufwand, das ist im Moment die Krux. Deshalb haben wir auch ein paar Punkte zu wenig", sagte Schubert nach dem neuerlichen Rückschlag im Kampf um die internationalen Plätze.

"Zuversichtlich gegen Dortmund"

In Dortmund rechnet sich der 45-Jährige aber dennoch etwas aus: "Die Art und Weise, wie wir wieder aufgetreten sind, stimmt mich für kommenden Samstag zuversichtlich. Wir werden auch wieder unsere Chancen nutzen."    

Die unbefriedigende Ausbeute war auch bei den Gladbacher Profis das bestimmende Thema.

"Wir haben wieder ein gutes Spiel abgeliefert und uns viele Torchancen erarbeitet. Leider haben wir vergessen, die Tore zu machen", sagte der frühere Hoffenheimer Strobl und entschuldigte sich sogar für seine vergebene Großchance kurz vor Schluss: "Ich habe es leider nicht geschafft, das Tor zu machen - was mir für die Mannschaft sehr leid tut."

Stattdessen hatte Nadiem Amiri (53.) für Hoffenheim den glücklichen Ausgleich erzielt - die TSG bleibt in dieser Saison damit weiter ungeschlagen.

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