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München - Jupp Heynckes soll den FC Bayern bis zum Saisonende übernehmen. Kommt anschließend Julian Nagelsmann? Nach SPORT1-Informationen gibt es keine Absprache.

Jupp Heynckes soll beim FC Bayern für die Wende sorgen und bis zum Saisonende das Zepter beim Rekordmeister schwingen. Auch wenn sich der 72-Jährige noch Bedenkzeit erbeten hat, so wird beim FCB mit einer baldigen Einigung gerechnet.

Wer die Münchner dann ab Sommer 2018 übernimmt, steht im Gegensatz zu anderslautenden Berichten noch nicht fest. Der als Favorit gehandelte Julian Nagelsmann ist nach SPORT1-Informationen aktuell kein Thema. Vorabsprachen oder ähnliches gibt es nicht.

Demnach hat es seit der Trennung von Carlo Ancelotti keinen Kontakt mit dem Trainer der TSG Hoffenheim gegeben, der dort noch einen Vertrag bis 2021 besitzt. Nagelsmann weilt derzeit allein aus privaten Gründen in München, wo er ein Haus baut.

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Zuvor hatten auch die Hoffenheimer erklärt, dass es keine Anfragen für den Coach gebe. Entsprechende Gerüchte waren wegen Nagelsmanns Abwesenheit in dieser Woche beim Training der Kraichgauer aufgekommen.

Die Bayern wollen sich derweil mit Heynckes komplett auf die verbleibende Spielzeit konzentrieren, ehe sie sich auf die Suche nach dessen Nachfolger machen. Dann allerdings kann der von Präsident Uli Hoeneß sehr geschätzte Nagelsmann wieder ein Thema werden.

Auch der gebürtige Oberbayer ist alles andere als abgeneigt. Kürzlich hatte Nagelsmann erklärt, dass "der FC Bayern in meinen Träumen schon eine etwas größere Rolle spielt".

Der 30-Jährige ist der jüngste Bundesliga-Trainer der Geschichte und hatte die Badener vergangene Saison überraschend als Tabellenvierter in die Qualifikation zur Champions League geführt, wo das Team am FC Liverpool scheiterte.

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